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Immobilien Deutschland: Schleswig-Holstein

Warum in die Ferne schweifen? Auch Deutschland hat traumhafte Ecken zu bieten. Mit bezaubernden Immobilien, die im internationalen Vergleich sogar richtig günstig sind. In einer neuen Serie stellt BELLEVUE ab dieser Ausgabe die schönsten heimischen Regionen für Immobilienkäufer vor. Den Anfang machen Schleswig-Holsteins östliche Küsten und die Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz

Lesen Sie weiter dazu
in der BELLEVUE-
Heftausgabe 10/2006

Deutsche Ferienimmobilien sind gefragt wie nie. Während Immobilienkäufer vor einigen Jahren noch zahlreich ins Ausland flüchteten, schätzt man das eigene Land nun wieder sehr. Nicht zuletzt, weil die Preise für Häuser zum Teil noch sehr günstig sind. Aber wo sind die guten Lagen, und was bekommt man wo für sein Geld?

Im ersten Teil unserer Deutschlandtour für Entdecker entführen wir Sie ins norddeutsche Ostholstein, das trotz steter Immobiliennachfrage immer noch zu den unbekannteren Flecken des Landes gehört. Zu Unrecht: Denn das nur rund zwei Autostunden von Hamburg entfernte Gebiet zwischen Holsteinischer Schweiz, Hohwachter Bucht und Lübecker Bucht wartet mit historischen Städten, malerischen Seen und Stränden sowie einer traumhaften, unberührten Natur auf. Das Erstaunliche: Auch in gefragten Lagen bekommt man dort noch bezahlbare Immobilien.

Von Hamburg führt unsere Reise zu den ersten Hot Spots der Region: den Seen rund um Plön, Eutin und Malente. Die Lagen am Plöner und am Eutiner See sowie am Kellersee und am Dieksee, eingebettet in die sanften, toskanisch anmutenden Hügel der Holsteinischen Schweiz, sind die attraktivsten Standorte. Wer dorthin kommt, träumt von einem Haus oder einer Eigentumswohnung mit Seeblick, am besten in direkter Seelage. Die Vorstellung, vom eigenen Bootssteg ins Wasser zu springen oder abends beim Grillen den Sonnenuntergang über dem See zu genießen, übt auf viele Interessenten den größten Reiz aus. Solche Angebote kommen allerdings nur selten auf den Markt und sind dann auch entsprechend teuer: Eine halbe Million Euro muss man in den meisten Lagen mindestens einkalkulieren. Und wer Glück hat und eine derartige Immobilie ergattert, sollte eines beachten: Da alle Uferstreifen von Seegrundstücken dem Land Schleswig-Holstein gehören, zahlt man für diesen Teil des jeweiligen Grundstücks eine Pacht, und eine Bebauung darf erst 50 Meter vom Ufer entfernt realisiert werden.

Auch für Investoren, die nicht unbedingt an die Seen wollen, hat die Region rund um Plön und Eutin einiges zu bieten: Stadthäuser für 90.000 Euro zum Beispiel, Dreizimmerwohnungen zu Preisen ab 80.000 Euro oder auch restaurierungsbedürftige Reetdachhäuser für mindestens 230.000 Euro. Auffällig ist die hohe Anzahl zum Verkauf stehender Hotel- und Restaurantbetriebe. „Das liegt daran, dass derzeit ein Generationswechsel stattfindet“, sagt Peter H. W. Tamm vom Tamm Immobiliencontor. „Oft wollen die Kinder das Unternehmen nicht weiterführen, und so wird am Ende verkauft.“ Wer sich selbständig machen will, hat derzeit beim Kauf eines ehemals gut laufenden Betriebes mit bekanntem Namen gute Chancen. Denn auch die Preisforderungen für solche Objekte sind überaus akzeptabel. Der Restaurantbetrieb Fissauer Fährhaus etwa wird derzeit für 600.000 Euro veräußert, und für das Hotel Wiesenhof am Kellersee werden 1,5 Millionen Euro gefordert.

 

Wir verlassen Plön und fahren durch die von den typischen „Knicks“, den natürlichen Hecken um Wiesen und Felder, geprägte Landschaft – in Richtung des zweiten Hot Spots Ostholsteins, der Lübecker Bucht. Dort hat sich vor allem Neustadt in Holstein mit seinem kleinen, aber sehr exklusiven Yachthafen in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Während Klassiker wie Timmendorfer Strand, Travemünde, Scharbeutz und Grömitz schon lange entdeckt (und entsprechend teuer) sind, hat Neustadt sich erst in letzter Zeit herausgeputzt. Und es hat mit seinen Strandbädern Pelzerhaken und Rettin attraktive Wohnlagen zu bieten, die auch im Sommer nicht überlaufen sind.

„Sehr gut gehen hier Immobilien für etwa 200.000 Euro“, sagt Jan-Pieter Frick von LBS Immobilien Neustadt. „Und die gibt es noch.“ So kann man in Neustadt in erster Reihe beispielsweise ein Einfamilienhaus mit 110 Quadratmetern Wohnfläche noch für 190.000 Euro bekommen. Im Landesinneren würde eine solche Immobilie sogar nur 155.000 Euro kosten, da es zwischen diesen beiden Lagen ein starkes Gefälle gibt. „In die zweite Reihe will derzeit keiner, da man auch in der ersten Reihe etwas bekommen kann“, sagt Frick. Aber auch Neustadt hat seine Toplagen. Im Heisterbusch, der teuersten Straße, betragen die Grundstückspreise mitunter mehr als 300 Euro pro Quadratmeter.

Unsere letzte Station im hohen Norden ist Lütjenburg mit seiner Umgebung. Das kleine, gemütliche Städtchen, das bekannt ist für seine alte Innenstadt und das Restaurant-Hotel im Bismarckturm, ist vor allem bei Kielern sehr beliebt. Manch einer erwirbt dort ein Haus (Mindestpreis: etwa 300.000 Euro) und fährt zum Arbeiten in die Landeshauptstadt.

Von weiter her, aus Hamburg, kommen die meisten Hauskäufer an der nahe gelegenen Hohwachter Bucht mit den Ortschaften Hohwacht, Behrensdorf und Seelendorf. Ferienhäuser und Apartments kosten dort etwa 150.000 Euro. Die Zugezogenen schätzen vor allem die familiäre Atmosphäre und die Ruhe, die man am Timmendorfer Strand und in Travemünde im Sommer schon lange nicht mehr hat.

Wer allerdings ein Haus mit Seeblick sucht, muss auch in Hohwacht mindestens 400.000 Euro hinlegen. Und: „Alte Reetdachhäuser oder große Anwesen mit Ostseeblick, von denen viele träumen, sind in dieser Region selten auf dem Markt“, sagt Jürgen Boehme von der Raiffeisenbank in Lütjenburg. „Das liegt daran, dass die Besitzer solcher Immobilien meist nicht verkaufen müssen. Und wenn doch, dann gehen diese Häuser unter der Hand weg.“ Bei näherer Betrachtung stellen viele Käufer aber ohnehin oft fest, dass Reetdachhäuser zwar toll aussehen, das Leben darin aber gar nicht so einfach ist. Die Decken sind fast immer sehr niedrig, die Fenster klein. Und im Winter kann es auch schon mal kalt und feucht werden. So entscheiden sich viele am Ende für ein kleineres Einfamilienhaus oder ein Apartment, das alle Annehmlichkeiten bietet. Die Nachfrage nach derartigen Immobilien ist eindeutig am höchsten. In Lütjenburg und Umgebung verzeichet Boehme allerdings auch ein steigendes Interesse an Resthöfen, die man in gutem Zustand teils schon für 300.000 Euro bekommt, die aber auch eher etwas für Individualisten sind.

Zusammenfassend kann man also festhalten: Immobilieninvestitionen in Ostholstein lohnen sich derzeit fast ausnahmslos. Man bekommt noch viel für sein Geld, denn die Gebäudepreise sind in den letzten fünf Jahren um rund zehn bis 15 Prozent gesunken und stagnieren nun.

Es geht aber auch günstiger – jedenfalls wenn man schön wohnen möchte, ohne dass es eine absolute Toplage sein muss: In Neustadt treffen wir Jutta Baunach und Birgit Grau von der Baugesellschaft Claus Alpen, die seit 1995 auch auf die Erschließung von Wohngrundstücken spezialisiert ist. Sie erwirbt geeignete Flächen, erschließt das Baugebiet, übernimmt alle anfallenden Kosten und veräußert die Grundstücke. 17 Areale, unter anderem in Hansühn, Gremersdorf und Preetz, wurden bereits realisiert; in Lensahn zwischen Oldenburg und Neustadt entsteht gerade das fünfte Baugebiet. Ab einer Summe von 69 Euro pro Quadratmeter kann man in die 68 voll erschlossenen Grundstücke investieren. Dafür erhält man einen Bauplatz in waldreicher Umgebung und intakter Natur in Ostseenähe – und dazu noch ist die Verkehrsanbindung optimal (weitere Informationen: Baugesellschaft Claus Alpen mbH, Tel.: (04561) 61 60, www.claus-alpen.de).

Fazit: So vielseitig wie die ostholsteinische Landschaft ist auch das dortige Immobilienangebot. Man muss sich lediglich entscheiden, ob man an die Seen, ans Meer oder aufs Land will.


Lesen Sie weiter dazu in der BELLEVUE-Heftausgabe 10/2006

Geographie und Lagen: Ostseeküste und Seeufer
Im Dreieck Holsteinische Schweiz, Hohwachter Bucht und Lübecker Bucht sind Häuser und Wohnungen mit Meer- und Seeblick am begehrtesten


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