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Vor dem Hausbau kommt das Grundstück

 

Wer ein Eigenheim neu bauen möchte, vergisst bei der Planung und Finanzierungskalkulation häufig, dass zunächst einmal ein eigenes Grundstück dafür benötigt wird. Wer Glück hat, erbt vielleicht ein unbebautes Grundstück im Heimatort von den Elter, alle anderen müssen sich nach neuem Bauland umsehen.


Was ist "Bauland" eigentlich?
Theoretisch könnte natürlich jeder eine Hütte dort bauen, wo es ihm besonders gut gefällt: am Ufer eines nett plätscherndes Baches, mitten im Wald oder an einem einsamen Strand. Was jedoch vor 200 - 300 Jahren noch üblich war, ist in der heutigen Zivilisation undenkbar geworden: Ein neugebautes Eigenheim will schließlich mit Wasser und Energie versorgt sein. Dazu erschließen die Gemeinden immer wieder neues Bauland und verkaufen die Grundstücke an Interessenten. Der Erbe, der von seinen Eltern ein Grundstück bekommt, kann Glück haben und das Grundstück ist bereits als Bauland erschlossen – er kann aber auch Pech haben und nichts als eine Wiese bekommen.

Den Wert des Grundstücks ermitteln
Schon beim Kauf eines Grundstückes ist Vorsicht geboten. Hier wird ausführlich erklärt, wie der Wert eines Grundstückes berechnet wird und welche Faktoren eine Rolle spielen. So erzielt ein freies Grundstück auf erschlossenem Bauland an einer Nebenstraße am Stadtrand natürlich weit höhere Preise als ein Grundstück neben einem großen Industriebetrieb oder direkt an der vierspurigen Schnellstraße.

Wer ein Grundstück kaufen will, sollte zudem darauf achten, dass das Bauland auch wirklich schon als solches eingerichtet wird. So kommt es immer wieder zu Ärger, wenn sogenanntes Bauerwartungsland dann doch nicht zum Bauland wird, weil Naturschützer ein Naturschutzgebiet an gleicher Stelle durchgesetzt haben. Wer zu diesem Zeitpunkt schon gekauft hat, steht dann mit einer nutzlosen Wiese da.

Auf zusätzliche Kosten achten
Selbst wenn das Land tatsächlich schon als Bauland erschlossen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sich die Gemeinde bereits um alle notwendigen Anschlüsse gekümmert hat. Müssen diese noch gelegt werden, kommen auf den Grundstücksbesitzer oft hohe Kosten zu. Das Gleiche gilt für die sogenannten "Anliegerbeiträge": Muss die Gemeinde aus einem Feldweg noch eine asphaltierte Straße mit Kanalisation, Straßenlampen und Bürgersteigen machen, wälzt sie die Kosten nur allzu gerne auf die neuen Anlieger ab. Auf keinen Fall sollten sich zukünftige Bauherren von schwammigen Versprechen und einer schönen Aussicht leiten lassen, sondern nur von harten Fakten.