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Die Zukunft der Küche

So verschieden Menschen nun einmal sind, so unterschiedlich werden sich auch die Küchentrends entwickeln. In der Küche der Zukunft ergänzen sich gesunde Materialien und Spitzentechnologie. Ein ungewöhnlicher Blick in die Zukunft.

Da unsere Energievorräte früher oder später erschöpft sein werden, wird man Gebäude errichten, wo sich Solarzellen automatisch durch ein Antriebsystem immer der Sonne zuwenden. Diese Unabhängigkeit von Fremdenergie wird auch beim Wohnen und vor allem in der Küche voll genützt werden. Um noch unabhängiger von Energielieferanten zu sein, wird man sich ein kleines, preiswertes Bio-Kraftwerk speziell in der Küche einrichten.

Miele „Ice"

 

 

 

 

Mehr Natur

Diese Küche stellt die Naturverbundenheit in den Vordergrund. Man wird nachwachsenden Materialien den Vorzug geben. Außer Holz werden viele Geflechte jeder Art angeboten werden. Die Einrichtung imitiert die Formen und Farben der Pflanzenwelt. Aber auch Glas wird eingesetzt. Die Elemente wirken leicht und luftig. Farbige, funktionelle Wände aus Glaspaneelen lassen die individuellsten Wünsche zu. Transparente Glasroll-Schränke verändern das Küchenambiente. Die eleganten Glaslamellen der Glasrollschränke bieten einen reibungslosen, leichten Lauf. Der Inhalt der Schränke wird nur schemenhaft zu sehen sein. Die Ausguss- und Spülbecken aus Glas sind besonders hygienisch – ecken- und kantenfrei. In der Naturküche wird ein kleiner Wintergarten integriert sein. Passende Grünpflanzen sorgen für ein angenehmes Raumklima, verringern Küchengerüche und bringen uns zusätzlich wieder ein kleines Stück der Natur näher.


Sinnvoll

Dem natürlichen Trend entsprechen auch Bewohner, die es immer noch sinnlich, romantisch lieben. Sie setzen die Erkenntnisse der Farbpsychologie ein. Wände und Böden erstrahlen in den unterschiedlichsten, den Vorlieben entsprechenden Farben. Spiegelungen versetzen uns in andere Dimensionen, simulieren eine Wiese, einen Wald oder einen Sandstrand. Angenehme Düfte ergänzen diese Illusionen. Kochbücher werden zu Holographien, deren Zubereitungs-Hinweise per Fingerdruck in den Computer im Herd übertragen werden. Dieser Wohntyp besitzt immer noch eine Essecke, die er nostalgisch ausstattet.

 

Mobil ohne starre Wände

Ganz anders der mobile Typ. Er passt sich den Erfordernissen der Globalisierung, der veränderten Arbeitswelt an. Mobile Systeme, Herde und Kühlschränke auf Rollen lassen sich jeder Situation anpassen. Er wird keine starren Wände akzeptieren. Pneumatische Möbel wie Sessel und Tische erlauben einen sekundenschnellen Einsatz. Fertig eingerichtete Container die schnell verladen und preiswert an den neuen Arbeitsplatz verschickt werden, gehören zu seiner Standardausrüstung. Ein Wohntyp, der trotz Nomadendasein sich dennoch - wo auch immer - gerne häuslich einrichten.

 

Wegwerfgesellschaft

Nicht zuletzt wird man auch mit der Wegwerf-Generation rechnen. Diese Küche besteht aus Einrichtungs-Gegenständen aus nachwachsenden Materialien und Recycling-Produkten. Sie sind aus einem kompostierbaren Material und ermöglichen eine problemlose Entsorgung und Neuanschaffung. Diese Einrichtung wird ebenso schnell gewechselt wie die Mode. Das erlaubt aber nur die Anschaffung preiswerter Materialien wie Papprohre, Kisten und ähnliches. Die aus Speisestärke bestehenden Einwegteller werden umweltverträglich entsorgt. Was bleibt, sind nur der Herd, Kühlschrank und Spüle. Interessanterweise findet man auch in diesen Küchen immer wieder ein antiknostalgisches Möbelstück. Vieles, vielleicht Unerwartetes wird sich ändern. Jedoch – trotz aller Technikverliebtheit: Essen und daher kochen wird man auch in 45 Jahren immer noch selbst müssen.(bw)

 

Text: Dr. Elisabeth Dolzer
Fotos: Miele, Kika, Gorenje, Elektrolux