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Der Kauf einer Küche muss im Vorfeld sorgfältig geplant werden.
Mit 3D-Küchenplanern können realistische Entwürfe der eigenen Traumküche ganz einfach online erstellt werden
Mit einem Experten können offene Fragen geklärt werden.
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In drei Schritten zur Traumküche

 

Der Kauf einer neuen Küche darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn Küchen sind teuer und sollen daher nicht nur noch in mehreren Jahren den persönlichen Geschmack treffen, sondern auch lange im Gebrauch bleiben. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld genau zu überlegen, wie die Traumküche aussehen soll, und sich für die Planung genügend Zeit zu lassen.

 

Schritt 1: Ideen sammeln

In einem ersten Schritt können Ideen gesammelt werden, wie die Küche später aussehen soll. Dabei gibt es unterschiedliche Dinge, über die sich die Verbraucher klar werden müssen. Diese bilden die Grundlage für die spätere Küchenplanung. Als Orientierung kann eine Checkliste dabei helfen, die gewünschte Ausstattung festzulegen. So sind etwa folgende Angaben für eine gute Planung wichtig:

 

- Das Budget: Dieses legt bereits fest, in welcher Preiskategorie sich der Käufer bei der Auswahl bewegen darf.

- Die Größe der Küche: Der Raum bestimmt, ob Platz für eine große Küche ist oder es sich eher um eine kleine Kochstube handeln wird.

- Die Anzahl der Personen im Haushalt und für die gekocht werden soll

- Der Nutzungszweck der Küche: Wird sie überwiegend als Arbeitsraum oder als Wohnküche genutzt?

- Die Häufigkeit und Qualität des eigenen Kochens

- Der Stil der Küche: Von modern über klassisch bis hin zum Landhausstil – die Verbraucher können zwischen den unterschiedlichsten Designs wählen. Dabei spielen auch die Farben eine Rolle.

- Die Gestaltung der Schränke: Soll es sich um offene Regale und Borde oder doch eher um geschlossene Schränke handeln? Sind Griffe gewünscht oder nicht?

- Das Material der Fronten: Holz, Metall, Glas, Schichtstoff, Kunststoff, Lack, Edelstahl, Acryl,…

- Das Material der Arbeitsplatten: Holz, Edelstahl, Kunst-/Schichtstoff, Stein, Glas, Keramik, Corian,…

- Angaben zu Geräten: Anschlüsse, vorhandene Geräte, welches Kochfeld, welche Dunstabzugshaube, welcher Backofen, welcher Geschirrspüler, welche Kühlgeräte und welche weiteren Geräte sollen integriert werden

- Angaben zur Innenausstattung: Tiefe und Höhe der Schränke, Ausstattung von Unter- und Oberschränken, Wahl besonderer Stauraumlösungen

- Angaben zu Spüle und Armatur: Material und Ausstattung der Spüle, Armatur zur Spüle, Wünsche zur Abfalltrennung

- Angaben zur Beleuchtung: allgemeine Deckenbeleuchtung, Leuchtmitteltyp, Innenbeleuchtungen und sonstige Wünsche

 

Mit dem Abarbeiten einer solchen Liste stehen dem potentiellen Käufer bereits viele Informationen zur Verfügung, die ihm helfen, wenn er seine Küche genauer planen möchte. In vielen Fällen entscheidet der persönliche Geschmack: So entscheiden sich beispielsweise viele für eine Küche im Landhausstil, weil ihnen der rustikale Look besonders gut gefällt. Allerdings müssen auch praktische Aspekte berücksichtigt werden, etwa die Pflegeleichtigkeit oder der Stauraum, der durch das gewählte Modell vorhanden sein wird.

 

 

Schritt 2: Küche planen

Sind erst einmal ein paar Ideen gesammelt und bestehen mehr oder weniger konkrete Vorstellungen darüber, wie die perfekte Küche aussehen soll, lohnt es sich, der Küchenplanung etwas Zeit zu widmen. So gibt es mehrere Tools im Internet, mit denen es möglich ist, Gestaltungsideen in einer räumlichen Ansicht darzustellen. Das Praktische daran ist, dass diese 3D-Küchenplaner es ermöglichen, Ideen von Anfang an optimal an den Grundriss anzupassen und sich die zukünftige Küche in 3D anzuschauen. So kann Schritt für Schritt ein Entwurf der späteren Kochstube erstellt werden: Nach der Auswahl des bevorzugten Stils können beispielsweise die Raummaße eingegeben werden. Auch Dinge wie Türen, Fenster, Anschlüsse und Heizkörper können mit eingeplant und individuell angepasst werden.

 

Im Anschluss dürfen sich die Planer die Küche ihren Vorstellungen entsprechend zusammenstellen und beispielsweise verschiedene Schränke, Regale, den Herd, die Dunstabzugshaube und die Spül- und Kühlgeräte auswählen. Doch es wird noch konkreter: Auch Dekoration kann bereits beispielhaft platziert werden. Sind die einzelnen Elemente und deren Position erst einmal festgelegt, können auch verschiedene Farben und Materialien von Küchenfronten und Arbeitsplatten ausprobiert und je nach

Wandfarben und Bodenbelag angepasst werden.

 

Am Ende dieser Planung steht ein konkreter Entwurf und die Traumküche nimmt bereits langsam Gestalt an. Dieser kann dann ausgedruckt und zur

visuellen Unterstützung beim Beratungsgespräch ins Küchenstudio mitgenommen werden. Denn so kann der Ansprechpartner genauer auf die individuellen Wünsche der Kunden eingehen.

 

 

Schritt 3: Offene Fragen klären

Doch obwohl mit einer Online-Küchenplanung bereits ein großer Schritt in Richtung Traumküche gemacht ist, tauchen häufig noch Fragen auf, etwa:

 

- Sind noch andere Planungsvarianten möglich?

- Lässt sich das Konzept technisch umsetzen oder muss er korrigiert werden?

- Welches Budget muss für diesen Entwurf eingeplant werden?

 

Solche Fragen werden im Beratungsgespräch mit einem Fachmann geklärt. Experten können in den meisten Fällen genauer einschätzen, ob die geplante Küche so machbar ist. Denn auch, wenn die potentiellen Käufer beispielsweise aus geschmacklichen Vorlieben eine Kochinsel mit eingeplant haben, kann der Ansprechpartner eventuell auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung aufmerksam machen. Denn je nach Raumgröße und –form sind manche Küchenmodelle besser geeignet als andere: Die Kochinsel kommt zum Beispiel besonders in offenen Wohnküchen oder großen Räumen gut zur Geltung.

 

Auch an andere wichtige Aspekte denken viele erst, wenn die Experten sie darauf ansprechen, zum Beispiel

die Funktionalität und die Ergonomie. Planungsfehler erschweren jedoch den Alltag in der Küche, weil falsche Höhen der Arbeitsflächen nicht ergonomisch sind und daher Rückenschmerzen mit sich bringen können. Zudem sorgt eine Planung nach den einzelnen Funktionszonen für einen reibungslosen Arbeitsablauf: Für Rechtshänder sollten die Zonen Bevorraten, Aufbewahren, Spülen, Vorbereiten und Zubereiten idealerweise von links nach rechts angeordnet werden. Diese praktischeren Dinge werden von Laien bei der Küchenplanung häufig nicht bedacht.

 

 

Fazit

Wer eine neue Küche kaufen will, sollte sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, was für ein Modell ihm vorschwebt. Budget, Größe, einzelne Elemente, Materialien, Farben und Geräte müssen aufeinander abgestimmt werden. In einem zweiten Schritt können die Ideen in einem Online-Küchenplaner in 3D angezeigt werden, damit die potentiellen Käufer eine genauere Vorstellung von ihrer Traumküche bekommen. Anschließend kann der Entwurf im Beratungsgespräch von einem Fachmann begutachtet und auf seine Umsetzbarkeit überprüft werden. Sind weitere praktische Aspekte der Küchenplanung geklärt, steht dem Erwerb der idealen Küche grundsätzlich nichts mehr im Weg.