| Viessmann-Gewinnspiel | Fenster schliessen |
| Norbert Strippel | |||
|
06.03.1964 seit 1983 1986 - 90 seit 1988
Information zu Preisen und Bestellung |
Auf Wunsch können Über- und Sonderformate gefertigt und Passepartout mit Rahmen geliefert werden. Orginalkunstwerke sind nur noch zum Teil verfügbar, Preise auf Anfrage. |
| Der 13te Monat | |||
Vor der Endlichkeit menschlichen Lebens und Schaffens, im Strom wiederkehrenden Zyklen der Jahreszeiten und Lebensalter - genauer hinsehen. Einen Augenblick nur verweilen und die Sinne schärfen für das Großartige am Wegesrand und das Zeitgefühl auffrischen. Mit augenzwinkernder Heiterkeit und verbeugender Demut fordert Erich Kästner in seinen “13 Monaten” zum Innehalten und Weitergehen auf. Mit ziselierendem Stichel und kräftigem Pinselstrich entstehen Wortgemälde, fließen Farben und Gerüche, bleiben Bilder im Garten der Erinnerung als Wegzehrung auf der Kreisbahn des Jahres.
Wortbilder, bunt wie Mosaiksteinchen, farblos blass wie Novembernebel, gold und rot wie Talmi und Tand. Der Künstler Norbert Strippel hat jene Bilder gesehen, gefiltert und gelebt. Er bietet mit seinen Werken den Texten Erich Kästners seine Begleitung an. Mit den Mitteln mathematischer Regelwerke durchdringt er die Gesetzmäßigkeit allen Wiederkehrens und erschließt dem Betrachter die Frage nach einem verborgenen Plan. Verflechtungen kontinuierlicher Strukturen im Rhythmus getakteter Zeit. Bilder, die nicht den Anspruch erheben die Poesie zu ersetzen. Bilder, die dem Sinn, dem Gefühl und dem Empfinden wie ein guter Zuhörer begegnen.t gewährleistet werden.
| Die Macht der Farbe Goethes Farbenlehre im Spiegel der Moderne | |||
Farbe als Signalgeber, als Orientierungshilfe zur Strukturierung der Umwelt, als Bedeutungsträger und als Auslöser von Emotionen und Stimmungen. In der Neuzeit widmeten sich viele Gelehrte der systematischen Erforschung von Farbe. Newton zerlegte das Tageslicht durch ein Prisma in sieben Hauptfarben verschiedener Länge. Indem er die erste und letzte Farbe des Spektrums nebeneinander stellte, entwickelte er einen Farbkreis.
Rund 150 Jahre später verfolgte Goethe einen ganz anderen Weg als Newton. Der Dichter beschrieb die sinnlichen- artistischen Wirkung der Farbe. Was Newton als niederkomplexes Phänomen beschrieb reines Blau zum Beispiel, also Licht mit einer bestimmten Wellenlänge -, war für Goethe höchst kompliziert. Denn reines Blau musste erst durch aufwändige Mittel angefertigt werden. Es erschien ihm somit künstlich. Einfach für Goethe war hingegen
weißes Licht, weil es ohne Aufwand und ganz natürlich vorhanden ist.
Diese gegensätzlichen Verständnisse sind nach wie vor aktuell: Die physischen Eigenschaften von Farben lassen sich naturwissenschaftlich erklären (Newton) - sie sind physikalisch messbar, chemisch beschreibbar. Ihre biologische Wirkung kann im Gehirn nachgezeichnet werden. Farbe als Gestaltungselement (also Goethes Ansatz) dagegen spricht das sinnliche Erleben an: Eine schwierig zu prüfende Wirkgröße. Farbe existiert in diesem Sinne erst - wie Goethe festhielt -, wenn das menschliche Auge sie sieht, das Gehirn, das Gedächtnis, die Gewohnheit und die Phantasie sie wahrnehmen.
| Entschleunigung Norbert Strippel Preisliste Eine Reise in den Garten der Zeit | |||





















































































