| Die Zukunft der Unterhaltungselektronik | |||
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Die 3D-Technologie ist die Zukunft der Unterhaltungselektronik. Sie erobert nicht nur die Kinosäle. Die Industrie arbeitet inzwischen mit Hochdruck an 3D-fähigen Heimkinogeräten. Weitere Anwendungsbereiche für die 3D-Technologie werden in Zukunft folgen. Dies können Foto-Kameras, Camcorder oder digitale Bilderrahmen sein. Wobei auch hier die ersten Geräte bereits auf den Markt drängen. Das sind allerdings erst die Vorboten einer echten 3D-Zeit in der elektronischen Unterhaltungsindustrie. |
Displays zum Zusammen-
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Energie aus der Luft
Schon in naher Zukunft werden Akkus per Drahtlos-Internet über W-Lan aufgeladen werden. Ein Akkuladegerät nutzt die Funksignale eines Drahtlos-Netzwerks, um Akkus aufzuladen. Wie schnell die aus der Luft gegriffene Energie die Akkus lädt, hängt von der Sendeleistung des W-Lans, der Entfernung des Ladegeräts zum Sender und der Anzahl der Funknetze ab. Wenn die Technik den W-Lan-Funk nicht stört und auch ausreichend schnell Akkus lädt, steckt so ein Funk-Ladegerät dann wohl bald in jedem neuen, etwas teureren Mobiltelefon. Empfänger für das Energie-Aufladen werden wir auf Wunsch in der Geburtsabteilung eingepflanzt bekommen. Oder doch nicht?
Fernbedienung der Zukunft?
Was ist die logische Folge der Energieversorgung aus der Luft? Erraten! Auch unsere Gedanken werden Signale aussenden können. Gedankengesteuerte Empfangssysteme, wie z.B. Garagentoröffner, Einschalten der Heizung, Abspielen von Musik in jedem Wohnraum, werden längst zum Alltag gehören! Auch in diese Richtung wird längst geforscht.
Displays zum Zusammenlegen und zum Einrollen
Diese Entwicklung wird nicht beim Ton stehenbleiben. Auch die Welt der Bilder wird neu zu betrachten sein. Ein Beispiel: Das 360-Grad-Display ist Realität. Dabei handelt es sich um einen Zylinder mit 13 Zentimetern Durchmesser und einer Höhe von 27 Zentimetern, in dem ein dreidimensionales Bild projiziert wird, das von allen Seiten betrachtet werden kann. Das Display soll im Shopping-Bereich, für Medizin-Anwendungen oder als 3D-Bilderrahmen zum Einsatz kommen. 2055 werden wir diese eingerollten Displays am Kiosk nebenan kaufen?
Aus der Frischhaltefolie kommt Musik?!
Was hat die Dame da in der Hand? Frischhaltefolie? Tischauflage? Nein, das ist ein Lautsprecher: Piezolautsprecher, mit Folien als Träger. Wird‘s in Form von Duschvorhängen, Fotorahmen und Schirmen geben und kann man dann bei der Tankstelle gegenüber kaufen wenn’s die Tankstelle im herkömmlichen Sinn dann noch gibt.
Speichern von immer größeren Datenmengen
Auf einer Disc werden sich lebendige Wesen um die Datensicherung kümmern. Eine normale CD wird mit einem von einem Bakterium stammenden Protein beschichtet. Strahlt Licht auf diese Schicht, wird eine chemische Substanz als Energiespeicher erzeugt. Die maximale Speicherkapazität soll bei unglaublichen 50 TByte liegen.
Streaming – der Zukunftstrend
Optische Speichermedien werden in Zukunft nicht mehr nötig sein. Mit ultraschnellen Internetverbindungen kann man Filme – als Stream zur direkten Wiedergabe – ins Wohnzimmer holen.
Wie geht es nun weiter?
Die Digitalisierung der Produkte geht weiter. Bereits 2011 werden digitale Produkte einen Umsatzanteil am gesamten CE-Markt von über 90 Prozent haben.
Neue Technologien und damit verbundene Innovationen werden den Markt beleben – allen voran High Definition und IP-TV. Die Konvergenz und Vernetzung von Produkten und Systemen auf dem Weg zum Digital Home werden weiter zunehmen. Konvergenz bedeutet – bezogen auf den CE-Markt – das Verschmelzen der bislang unterschiedlichen Märkte Informationstechnologie (IT), Telekommunikation (TK) und Unterhaltungselektronik (UE). Betroffen sind davon die Bereiche Dienste, Endgeräte, Infrastruktur sowie Hersteller, Dienste-Anbieter und Handel.
Der Fortschritt bleibt das Zugpferd der Entwicklung im CE-Markt. Er bietet die Chancen, durch das Wecken zusätzlicher Bedürfnisse und die Substitution veralteter Technik durch neue Technologien bei rückläufiger Wohnbevölkerung, aber noch leicht zunehmendem Bestand privater Haushalte, die Absatzmengen stabil zu halten und qualitatives Marktwachstum zu generieren. Zu hoffen wäre allenfalls, dass vielleicht doch nicht jede Entwicklung Realität wird. (bw)
Text: Ing. Reinhard Steurer
Fotos: Carl Zeiss, Skiff




