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Spion unter der Decke? - Von einem vermuteten Eigenleben von Funk-Rauchwarnmeldern

 

Rauchmelder retten Menschenleben. Erhöhter Aufklärung ist es zu verdanken, dass sich die Zahl von 800 Brandtoten in den letzten 15 Jahren auf 400 reduziert hat – immer noch 400 zu viel.

Doch: Die lebensrettenden Helfer können noch mehr, was sie bisweilen in Verruf gebracht hat: So leiten moderne, sogenannte Smart-Melder nämlich die erhobenen Daten an einen Datensammler in Deutschlands Hausfluren weiter. Entsprechend mehren sich Mieter-Proteste etwa gegenüber Wohnungsbaugesellschaften, die nicht die herkömmlichen Rauchwarnmelder installieren, sondern intelligente Varianten auswählen, die nicht nur Brandrauch melden, sondern mit Funkgerät und einer Ultraschall-Umfeld-Überwachung ausgestattet sind.

 

 

Was Smart-Melder mittlerweile alles können

 

Rauchmelder, die per Funk miteinander kommunizieren, stellen die einfachste Form smarter Rauchwarnmelder dar. Das Prinzip: Reagiert einer der Melder auf Brandrauch, sendet er die Information automatisch an alle per Funk verbundenen Geräte im Haus und löst in allen Räumen gleichzeitig Alarm aus. Eine weiterentwickelte Stufe stellen Melder dar, die auch mit Smart-Home-Systemen kommunizieren können und zum integralen Bestandteil eines intelligenten Zuhauses werden. Die neueste Generation sind multifunktionale Geräte, die nicht nur eine Rauchwarn-Funktion erfüllen, sondern auch Umgebungsdaten wie Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit oder Kohlenmonoxid-Konzentrationen ermitteln und weitergeben können.

 

 

Mit Ultraschallsensoren und Infrarottechnologie

 

Die modernen, smarten Messgeräte sind mit Ultraschallsensoren und Infrarottechnologie ausgestattet, die laut Hersteller mittels Ultraschall lediglich kontrollieren sollen, dass dem Gerät nichts im Weg steht und somit eine störungsfreie Funktion gewährleistet ist. Andere Sensoren würden einen funktionierenden Raucheinzug testen und überprüfen, ob das Gerät mittlerweile nicht abmontiert wurde. Dabei führt vor allem die Fähigkeit der Hightech-Geräte zu Funkanbindung und Vernetzung bei vielen Verbrauchern zu Unsicherheit und einem vermehrten Aufkommen kritischer Stimmen.

 

 

Einfache Montage

 

Die Montage selbst erfordert meist nur wenige Handgriffe wie das Bohren ein oder zwei Löcher, und darüber hinaus keine besonderen handwerklichen Vorkenntnisse. Wichtig ist in dem Zusammenhang nur, das je nach den Anwendungsbereichen Holz, Metall oder Stein passende Bohrer-Set zur Hand zu haben, um sich die Arbeit erheblich zu erleichtern.

 

 

Holzbohrer erkennt man dabei an der dünnen Spitze in der Mitte zur Zentrierung des Bohrlochs, während Metallbohrer und Steinbohrer einen kegelförmigen Kopf und fast immer zwei Schneiden haben.

 

 

Noch einfacher jedoch ist die Montage mit selbstklebenden Ausführungen, die in der Regel batteriebetrieben und in einem günstigeren Preissegment angesiedelt sind. Alternativ können Klebepads als Unterbau die gleiche Funktion erfüllen.

 

 

Wo und wie sollten Melder platziert sein?

 

Da Rauch stets aufsteigt und sich daher zunächst immer direkt unter der Decke ansammelt, ist eine Anbringung im Raumdecken-Bereich, am idealsten unmittelbar an der Raumdecke, zwingend erforderlich.

 

 

Damit der Rauch ungehindert in die Seitenöffnungen des Melders zur Alarm-Auslösung eindringen kann, muss ein Mindestabstand zur Wand von circa 50 Zentimetern eingehalten werden, das Gerät selbst muss von allen Seiten frei zugänglich und zugluftgeschützt sein.

 

 

Bei größeren Räumen mit zwei Achsen (L-Form) ist jeweils ein Melder pro Achsschenkel anzubringen. Größere Räume mit raumhohen Abtrennungen bzw. Raumteilern (z.B. ein zimmerhohes, geschlossenes Bücherregal) erfordern einen Melder pro abgetrenntem Areal.

 

 

In längeren Fluren und Gängen mit einer Breite von bis zu drei Metern sollte der Abstand zwischen den Meldern maximal 15 Meter und der Abstand zur Stirnfläche maximal 7,5 Meter betragen.

 

 

In Räumen mit Dachschrägen mit einem Winkel von über 20 Grad empfiehlt sich wegen möglicher Bildung von Wärmepolstern eine Montage im Abstand von einem halben bis zu einem Meter zur Deckenspitze.

 

 

Die Anschaffung von teureren Modellen lohnt nicht unbedingt

 

Zuverlässige Rauchmelder verfügen zumindest über eine entsprechende Zertifizierung, die jedoch nicht unbedingt jedes Modell, gleich ob günstig oder teuer, vorzuweisen hat. Da die gesetzlichen Vorschriften zu Rauchmeldern noch recht neu sind, ist das Angebot an extrem preiswerten Ausführungen seither enorm angestiegen - von Billigausführungen per Internet aus Fernost bis hin zu Ramschware als Sonderposten auf dem Wühltisch.

 

 

Im Gegensatz zu Eigentümern ist ein Mieter hinsichtlich der Installations- und laufenden Wartungskosten dabei meist fein raus. Denn in der Regel ist der Vermieter für die Installation der Rauchwarnmelder zuständig. Kauft er die Geräte, kann er elf Prozent der Kosten auf die Jahresmiete aufschlagen.

 

 

Grundsätzlich gilt: Je einfacher die Ausführung, desto wartungsfreier und langlebiger ist der Melder, auch eine einfache Montage erweist sich als nicht unwesentlicher Vorteil. An besonders langlebigen Batterien sollte allerdings nicht gespart werden, eine Lebensdauer von mindestens fünf Jahren gilt allgemein als empfohlener Richtwert.

 

 

Zwei weitere Mindestanforderungen sollten geeignete Rauchmelder erfüllen und über die folgenden Voraussetzungen verfügen:

 

 

·         CE-Kennzeichnung: Gesetzlich vorgeschriebenes Prüfzeichen, das Sicherheit und Schutz vor Leben entsprechend der gesetzlichen Vorgaben anzeigt

 

 

·         EN 14604-Norm: Sie regelt die Alarm-Mindestlautstärke von 85 Dezibel, sowie einige Mindeststandards hinsichtlich Bauweise (guter Eindringbereich von Rauch, Testknopf für Probealarm, Batteriewechsel-Warnsignal etc.)

 

 

 

VdS-Zertifikat

 

Zusätzlich raten Experten zum Kauf von Meldern mit dem unabhängigen, herstellerneutralen VdS-Zertifikat, welches als Gütesiegel der VdS Schadenverhütung GmbH wichtigster Qualitätshinweis beim Kauf von Sicherheitstechnik und Sicherheitsdienstleistungen ist. Der Verband der Sachversicherer (VdS, Vertrauen durch Sicherheit) zeichnet ebenso wie der TÜV Nord Geräte von besonders hoher Qualität (dauerhafte Funktion auch unter schwierigen Umweltbedingungen) mit dem speziellen Gütesiegel aus, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Produkte mit diesem Label werden ständig durch das Prüfinstitut kontrolliert. Auch TÜV-Prüfzeichen kennzeichnen geprüfte Qualität.

 

 

Beim Bundesverfassungsgericht

 

Die Debatte über die missbräuchliche Verwendung von Rauchwarnmeldern erhitzt sich dabei gerade an jenen Funk-Rauchmeldern und beschäftigte auf Betreiben eines Kölner Anwalts seit Ende 2015 auch das Verfassungsgericht.

Auf die Beschwerde eines Kölner Mieters hin hatte der Anwalt eine Verfassungsbeschwerde eingelegt – Begründung: Der Mietbewohner befürchtet ein Ausspionieren seiner Wohnung durch ein aus der Ferne wartbares Gerät mit Ultraschall und Infrarot.

 

 

Antrag abgelehnt

 

Die Vermieterin des Kölner Klägers, eine Wohnungsbaugesellschaft, wollte gerade das Funk-Modell einbauen, weil es sich praktikabel der Ferne warten lässt. Das Gerät stellt über Ultraschall fest, ob die unmittelbare Umgebung frei zugänglich ist, und funkt einmal im Monat einem Datensammler im Hausflur Informationen, etwa zum Batteriestand. Amts- und Landgericht hatten der Vermieterin, die auf Duldung des Einbaus geklagt hatte Recht gegeben. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Verfassungsbeschwerde nicht an, der Kölner Mieter scheiterte mit seinem Antrag.