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Klein, pfiffig, praktisch - Multifunktionsmöbel auf dem Vormarsch


Die Schweden machen es uns schon seit Jahren vor, dass ein Möbel nicht nur schön sondern auch praktisch sein kann - und mehr als nur eine Funktion haben kann. Die ersten waren sie damit aber längst nicht. Schon im 18. Jahrhundert fand man in vielen Bibliotheken Stühle, die man auch gleichzeitig als komfortable Leiter nutzen konnte - ohne dass das im Design auf den ersten Blick auffiel. Gerade in den letzten Jahren werden Multifunktionsmöbel aber immer beliebter. Immer mehr wirklich kreative Ideen sprießen bei den Designern - und machen vor nichts halt: nicht vor dem Bett und nicht einmal davor, ganze Ein-Möbel-Wohnungen zu konstruieren. 

Minimalismus liegt im Trend - Platzsparen auch

Das Motto "Small is Beautiful" ist schon lange in Vergessenheit geraten gewesen, als man es vor einigen Jahren wieder hervorgeholt hat. Seitdem erlebt der Minimalismus in allen Bereichen einen echten Höhenflug. Einfach, schlicht, sparsam, zweckmäßig, das gilt neuerdings für alles, vom Computer-Betriebssystem bis hin zum Innenraumdesign. Eine immer komplizierter werdende Welt lässt uns plötzlich das Überschaubare und einfach schätzen - und wir fangen wieder an, kleine Räume zu lieben, in denen nicht mehr schlichte Überladung herrscht, sondern einfache Möbelstücke in klarem, schlichten Design, die gleich mehrere Aufgaben auf einmal erfüllen können. Oder wie der "Tagesspiegel" schon vor einigen Jahren so treffend titelte: "Praktisch ist alles im Wandel". 

Beeindruckendste Beispiele: Matroshka und Casulo

Der Entwurf für Matroshka stammt - wie könnte es anders auch sein - aus Schweden. Auf knapp vier Quadratmetern Fläche findet sich eine Kombination aus Wohn-, Ess- Arbeits- und Schlafzimmer gepaart mit einer ansehnlichen Menge Stauraum. Aus dem, was abends ein Doppelbett wird, kann man auch ein Wohnzimmer mit einer Couch und vier Stühlen sowie einen Esstisch machen. Jede Sitzgelegenheiten und sogar die beiden Stufen zum erhöht angeordneten Arbeitsbereich doppeln als Stauraum, bei Bedarf hat man auch noch ein Nachtkästchen oder einen Beistelltisch zur Verfügung. Und dabei kommt bei keiner der Konfigurationen nur im entferntesten Platzangst auf. Ausführliche Bilder davon sieht man auf matroshkafurniture.com.

Casulo ist ähnlich genial: Aus etwas, das ungefähr so groß ist wie ein Umzugskarton zaubert man ein Bett samt Matratze, einen Tisch mit drei Stühlen, einen Kleiderschrank und ein Bücherregal. Für die die den Tisch als Schreibtisch nutzen wollen, entsteht aus dem Zauberkasten namens Casulo dann auch noch ein geräumiger Rollcontainer mit drei tiefen Schubladen. Wahrlich ein Zauberkasten. Wie der Aufbau vor sich geht, sieht man anschaulich in einem Video auf Youtube.


Multifunktionsmöbel im Alltag

Etwas weniger spektakulär, aber ähnlich praktisch, erweisen sich viele Alltagsmöbel. Da ist zum Beispiel die Kommode, die plötzlich einen Arbeitsplatz enthält - und kurz darauf einen Esstisch für vier Personen. Sind Arbeit und Essen mit Freunden erledigt, wird das Teil mit wenigen Handgriffen wieder zur platzsparenden Kommode an der Wand. Das Beste: dafür braucht man noch nicht einmal den Tisch abzuräumen. Selbst das kann man auf später verschieben. Und die Stühle verschwinden selbstverständlich auch wieder völlig unsichtbar, wenn man sie nicht mehr braucht. 

Die Kommode gehört zu den neueren Entwicklungen, Hocker mit Stauraum unter dem Polster und flexibel und mehrfach klappbare Tische kennen wir dagegen schon länger. Die haben uns die Schweden schon vor Jahren zum Geschenk gemacht. Ein weiterer Bereich, bei dem man recht effizient Platz sparen kann, ist der Schlafplatz. 

Betten mit Mehrfachnutzung

Schon ein Einzelbett benötigt mindestens zwei Quadratmeter Platz. Ein Doppelbett beinahe doppelt so viel. Wenn dann noch eine Couch dazukommen soll, ist eine kleine Einraumwohnung schon beinahe voll. Hochbetten bieten eine interessante Lösungsmöglichkeit, sind aber nicht wirklich etwas für jeden. Woran man im ersten Moment gar nicht denkt, sind Futonbetten. Sie sind aber eine hervorragende multifunktionale Alternative: eine Mischung aus Bett, Couch und Lümmelwiese. Wie bequem das sein kann, zeigt ein Beispiel von Nero Möbel.
Nachts ein bequemes Bett, tagsüber eine gemütliche Couch - oder genau dieses Mittelding zwischen Bett und Couch, das man bei vielen Gelegenheiten schmerzlich vermisst. Darüber hinaus stellen die Futonbetten, eine ehemals japanische Erfindung, eines der bequemsten und gesündesten Betten dar, auf denen man schlafen kann. Und durch seine geringe Höhe passt die Futon-Bett-Couch dann sogar noch spielend unter jede Dachschräge. 

Warum überhaupt Platz sparen?

Dort, wo Wohnraum immer teurer wird, und die Wohnungen immer kleiner, muss man sich ohnehin etwas überlegen, um aus dem vorhandenen Platz so viel wie möglich zu machen. Aber selbst dort, wo man größere Räume zur Verfügung hat, lohnt sich die Planung von Multifunktionsmöbeln. Es bleibt damit viel mehr Raum, den man nutzen kann - Lebens-Raum. Das verschafft ein großzügiges und luxuriöses Raumgefühl. Und außerdem - ganz unbestritten: Multifunktionsmöbel machen einfach richtig Spaß. Damit ist erwiesen: "Small" ist tatsächlich "Beautiful", und auch richtig cool.