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Wohnen 2045

 

Die einzige Konstante ist die Veränderung! Wer Häuser für die Zukunft baut, muss Visionen haben! Wie leben wir 2045? Globalisierung - Lokalität, Ökonomie und Ökologie, Überalterung – neue Aufgaben sind zu lösen!

 

Die Gesellschaft ist als kultureller Raum zu sehen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen regionalen Gesellschaften, zwischen den einzelnen Religionen werden verringert. Neue Medien und die gestiegene Mobilität verbreitern und verwischen die Kulturräume: Die Unterschiede in der Kunst, Technik, Wissenschaft und Moral verschwimmen, Musik, Gastronomie, Literatur werden durch die zunehmende Immigration globalisiert. Die Kultur steht unter dem Einfluss des Geldes. Kultur und Markt sind stark verknüpft, getrieben durch die Spielregeln des Kapitalismus. Ein Machtkampf der Politik gegen die zunehmende Dominanz der Wirtschaft: „Geld regiert die Welt!“ Neue Werte müssen defi niert werden. Werden die alten Gesellschaftsregeln, die Ziele und Werte der 60er Jahre relauncht – Familie, Ordnung und Sicherheit?

 

Ziele und Hoffnung bleiben die Flügel der Menschheit. Die Sehnsucht nach Autorität und Vorbildern bietet Werbung und Marketing Platz zur Manipulation. Megatrends verändern unseren Alltag. Wir können mitgestalten. Welchen Wertewandel und welchen Einflüssen sind wir ausgesetzt? Working-Life-Balance, lässt die Grenzen zwischen Berufs und Privatleben verwischen. Unser Umfeld muss dem angepasst werden. Ort und Art unserer Wohnungen müssen diesem Umstand Rechnung tragen.

 

 

 

  

 

 

Wie schaut aber das Berufsleben aus?

Sind wir für Veränderung flexibel genug? Mobiles Arbeiten, Wanderbereitschaft, Teleworking – werden sie sich durchsetzten? Welchen Stellenwert hat das Partnerschafts-Prinzip in der Zukunft? Oder werden ausschließlich Fakten und Daten Bestand haben! Die Definition von Partnerschaft ist nicht nur in der Geschäftswelt wichtig, auch im privaten Bereich hängt mehr daran, als man denkt! Patchworkfamilie und Lebensabschnittspartner fordern neue Lösungen am Wohnungsmarkt. Klassische Aufteilungen in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer werden zweckorientiert zu Lebenszonen – neben Arbeiten mit Schwerpunkten Gesundheit und Erholung. Transportwege werden minimiert, Lebensraum und Arbeitsraum werden verschmelzen.Nicht nur die Wohnformen verschieben sich, auch die Baumaterialien verändern sich: Hohe Anforderung an Ressourcen, schonende Grundmaterialen, Compoundstoffe, leicht, fest, zweckorientiert und recyclingfähig. Die Konstruktionen sind zweckoptimiert, flexibel, multifunktional, die Bewertung wird über den gesamten Lebenszyklus ausgerichtet. Rohstoffressourcen und Energieverbrauch werden die Tauglichkeit bestimmen! Ballungsräume werden attraktiver gestaltet werden – Oasen in der Stadt.

 

Der Standard steigt.

Schwerpunkte müssen gesetzt werden. Was ist uns wichtig und wie viel sind wir bereit, dafür zu investieren? Das Konzentrat der schier unendlichen Möglichkeit wird die Städte immer interessanter machen. Egal, was man braucht, es ist ums Eck. Um Platz für alle zu schaffen, müssen wir hier entsprechend nachverdichten. Alte Bausubstanz muss modernisiert werden. Moderne effiziente Materialien kommen zum Einsatz. Stein als Baustoff, der die tragende Rolle übernimmt, kann nicht gleichzeitig Schallschutz, Brandschutz und isolierende Funktion bieten. Eine energiesparende Wiederverwertung der Baustoffe ist unumgänglich! Vorgefertigte flexible Wohnelemente werden eingesetzt.

Auf der anderen Seite erleben Regionale Wirtschaftskreisläufe ein Comeback – die Lokalisierung. „Das Land“ bietet Ruhe und Urtümlichkeit. Als Rückzugsgebiet ist die Natur eine Oase des Lebens. Naturverbunden, autark, mit jedem Komfort findet man in der Natur Kraft und Ruhe fern des Trubels der Großstadt. Unter dem Schlagwort „die jungen Alten“ wird auch Wohnen den Bedürfnissen der neuen Mittelschicht angepasst werden. 33 % der Bevölkerung werden 2045 über 65 Jahre alt, gesund rüstig und unternehmenslustig sein! Der Verbrauchermarkt wird nicht nur bei der Gestaltung der Wohnungen auf diese Gruppe eingehen, das gesamten Angebot an Waren und Freizeitangebot gestaltet die 50+ Generation wesentlich mit. Sie sind rüstig, haben Geld und Zeit und wissen genau, wie sie das Leben genießen wollen. (bw)

 

Text: Ing. Helmut Jäger
Fotos: Isover, Tollerian, Sozialbau Ag, Wien