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Update Bartrasur: Wie das nervige Pflichtprogramm wieder zum grandiosen Männer-Ritual wird

Die Zeit der buschigen Bärte ist vorbei. Wir wollen wieder nackte Haut sehen! Schlecht für alle, die nicht mehr wissen, wie stilvolles Rasieren funktioniert. Dieser Guide verschafft das notwendige Update!

 

Könnten wir King of Cool Steve McQueen bei seiner morgendlichen Badroutine heimlich beobachten, was würden wir wohl sehen? Einen Alltagsmann, der sich vor dem Spiegel eine Hand voll Rasierschaum aus der Dose hastig ins Gesicht klatsch und mit einem Plastikrasierer, der aussieht wie ein Happy Meal Spielzeug, hektisch über die Haut schabt? Wohl kaum! Das Badritual von Steve McQueen wäre kultiviert, stilvoll und verdammt männlich – eben so, wie wir es von unseren Großvätern noch kennen. Heute aber lassen wir uns von teuren pseudo Innovationen (6- Klingensystem) ablenken, die nicht nur die Badezimmer Optik verhunzen, sondern auch ein grandioses Männerritual auf ein nerviges Pflichtprogramm reduzieren. In Anbetracht der Tatsache, dass wir über neun Monate unserer Lebenszeit mit Rasieren verbringen, sollten wir uns aber dringend wieder der Frage widmen, wie wir das beste aus dieser Zeit machen.

Um unsere Rasur-Routine zukünftig nicht nur stilvoll sondern auch professionell anzugehen, ohne Rasurbrand oder andere Fauxpas, brauchen wir gutes Equipment. Mittlerweile ist augenscheinlich, dass das Thema richtig rasieren keines der großen Innovationen ist, sondern vielmehr ein Thema der Rückbesinnung auf Altbewährtes, Qualität und – ja, Stilbewusstsein eben!

 

 

GUIDE FÜR KULTIVIERTES RASIEREN

Pelipal 7020
Pelipal 7020, Spiegelschrank mit LEDplus Beleuchtung

 

1: Beleuchtung

Zum stilvollen Rasieren gehört ein stilvolles Interieur. Wäre Steve McQueen heute noch unter uns, würde er sich sicher für ein einfaches und puristisches Badezimmer entscheiden. Eines dürfte aber trotzdem nicht fehlen: ein breiter Waschtisch mit ebenso breiter und gut beleuchteter Spiegelfront – denn er wüsste sehr genau, dass gute Sichtverhältnisse die wichtigste Voraussetzung für jede Rasur sind. Heute macht es die LED-Beleuchtung möglich, dass wir sowohl in Helligkeit als auch in Farbtemperatur freies Spiel haben. Das macht nicht nur zusätzliche Beleuchtung überflüssig, sondern ist auch entscheidend für eine gründliche Rasur – mit Kaltlicht erfassen wir nämlich jeden noch so winzigen Bartstoppel. Spiegelschränke mit sogenannter LEDplus Technik schaffen perfekte Bedingungen für akkurate Rasuren und werten nebenbei auch das Badezimmer auf. Stilvolle und trotzdem erschwingliche Modelle gibt es von Pelipal, zum Beispiel das Programm Solitaire 7020 (oben im Bild). Jeder, der schon einmal mit Kaltlicht rasiert hat, will es nie wieder ohne versuchen. Trust.

 

Rasierhobel von Mühle Shaving
Rasierhobel von Mühle Shaving
Golddachs Rasierset aus Rosenholz
Golddachs Rasierset aus Rosenholz

 

2: Equipment

Diese Tatsache wird kaum jemanden verwundern: Zu einer guten Nassrasur gehört ein gutes Rasiergerät. Und wie uns die Erfahrung bereits oft gelehrt hat, ist günstig nicht gleich gut. In diesem Metier gilt das Gegenteil – saubere Rasuren erzielt man am besten mit hochwertigem Equipment. Und jeder, der einmal einen echten Rasierhobel aus Metall oder Echtholz ist der Hand liegen hatte, weiß, was gute Qualität bedeutet (abgesehen davon, dass es bei einem Rasierhobel praktisch unmöglich ist, die Klinge mit Haarstoppeln zu verstopfen). Die Haut dankt es, nach ein bisschen Übung, mit absoluter smoothness und konformen Ergebnissen. Denjenigen, denen das Hobeln zu heikel ist und daher lieber auf Systemklingen setzen, bleibt zumindest die Möglichkeit, handelsübliche Plastikgriffe durch Zedernholz oder Metall zu ersetzen (sehen nicht nur besser aus, sondern liegen auch besser in der Hand). Bei Systemklingen gilt: drei Klingen sind völlig ausreichend, mehr Klingen irritieren die Haut. Klassische und hochwertige Rasiergeräte gibt es z.B. von Mühle oder Golddachs.

 

 

Die Vorbereitung

1: Gesicht waschen – und zwar gründlich!

Wer keine Entzündungen riskieren will, wäscht vor jeder Rasur gründlich das Gesicht mit warmen Wasser. Das befreit nicht nur die Poren von Schmutz sondern macht auch die Haarfollikel weich. Wichtiger Hinweis: pH-Hautneutrale Waschgels verwenden. Alles andere verursacht trockene Haut und das ist definitiv die schlimmste Voraussetzung fürs Rasieren.

Wer es zudem noch richtig gut machen will, der kann das Gesicht auch Peelen. Das löst tote Hautschuppen und eingewachsene Haare und vermindert das Risiko für hässliche rote Rasierpickel.

 

2: Klinge schärfen

Der größte und häufigste Fehler der Nassrasur ist die Verwendung von stumpfen Klingen. Sie gleiten nicht mehr gut über die Haut und reissen die Haare aus, anstatt sie zu schneiden. Damit wir nicht aussehen wie eine Gruselfigur, sollten wir die Klingen nach maximal 12 Rasuren austauschen. Klingen nach jeder Rasur gut reinigen. Grundsätzlich gilt: Je empfindlicher die Haut, desto schärfer die Klinge.

 

3: Rasierschaum vs. Rasiergel vs. Rasiercreme

Rasierschaum ist günstig und lässt sich gut dosieren. Allerdings tendiert der Rasierschaumnutzer zum Austrocknen und muss nach der Rasur auf gute Hautpflege achten. Ein besseres Hautgefühl vermittelt Rasiergel. Durch die Konsistenz werden die Barthaare länger befeuchtet. Rasiercreme enthält dagegen noch weitere pflegende Komponenten und eignet sich vor allem für trockene Typen. Worauf die Wahl fällt, ist Geschmacksache. Für eine expertenmäßige Rasur sollte aber in jedem Fall darauf geachtet werden, dass das Produkt 2-3 Minuten einwirkt. Das stellt die Barthaare auf, macht sie weicher und vereinfacht das rasieren.

 

Die Rasur

Für ein sauberes und samtweiches Ergebnis sind drei Rasierdurchgänge notwendig:

1. Mit der Wuchsrichtung

2. Quer zum Strich (indem du den Rasierer um etwa 90° drehst) 3. Gegen den Strich

Jeder Durchgang beginnt am Ohr, geht über zu den Wangen, zum Hals, zum Kinn und zuletzt zur Oberlippe. Nach jedem Durchgang sollte die Haut wieder gründlich eingeschäumt werden. Männer mit sehr sensibler Haut verzichten auf Durchgang No. 3.

 

Die Nachbereitung (After Shave)

Golddachs Rosenwasser (kommt ohne Alkohol aus)
Golddachs Rosenwasser (kommt ohne Alkohol aus)
Razzoors Aftershave Balsam beruhigt die Haut mit hochwertigen Ölen
Razzoors Aftershave Balsam beruhigt die Haut mit hochwertigen Ölen

 

Egal wie gut die Vorbereitung war, die Haut nach der Rasur ist trotzdem strapaziert und braucht pflege. Den richtigen Kick nach der Rasur gibt klassisches Rasierwasser. Es wirkt desinfizierend und hilft gegen Rasierschäden, eignet sich aufgrund des meist hohen Alkoholanteils aber nicht für jede Haut. Zum Glück gibt es für das ultimative After Shave Erlebnis zahlreiche Alternativen, wie Balsam für sensible Haut, Lotion für normale, Creme und Moisturizer für trockene Haut, die allesamt durch zugesetztes Parfum ebenso männlichen Duft verleihen. Eine gute Auswahl an Pflegeprodukten bietet der Onlineshop Blackbeards.