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©Fotos: IZB, Vorwerk
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Allergiefreie Zone

In unserem Zuhause sollten wir uns so richtig wohl fühlen. „Jedoch reagiert aber jeder vierte Mensch auf bestimmte körperfremde Stoffe allergisch. Denn Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, Nahrungsmittel, Medikamente und diverse Chemikalien, aber auch Metalle können die gefürchteten Allergie-Attacken auslösen“, erzählt uns Dr. Thomas Schwingenschlögl. Was kann man beachten, wenn einem in den eigenen vier Wänden das Atmen schwer fällt oder die Augen tränen? Unsichtbares Gift Schadstoffausdünstungen aus Teppichen, Möbeln und Matratzen kann man nicht riechen oder sehen. Formaldehyd  und Weichmacher in Möbeln und Belägen aus PVC stellen für Allergiker eine Bedrohung dar. Bei Menschen mit empfi ndlichen Atemwegen lösen sie Atemnot aus oder reizen diese. Auch die beliebten Nippes gelten, so sie nicht in einer Glasvitrine unter Verschluss sind, als Staubfänger und somit Brutstätten für Hausstaubmilben. Bei der Wahl einer schadstoffarmen, allergenfreien Einrichtung können auch Produktlabel gute Hinweise liefern.

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Besser Wohnen
Verlagsges.m.b.h.

Die Österreichische
Wohnzeitschrift
Stelzhamergasse 4/9
1030 Wien

http://www.besser-wohnen.co.at/


Guter Boden

Egal ob sie aus Textil, Stein, Kunststoffen oder Holz gefertigt sind, die Böden nehmen in jeder Behausung eine sehr große Fläche ein. Daher ist es wichtig, schon bei der Anschaffung auf schadstofffreie, allergenarme Materialien zu greifen. Auch auf eine leichte Reinigung oder Abriebfestigkeit sollte geachtet werden. Viele Holzböden sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, sie wirken auch freundlich und gemütlich und sind leicht zu reinigen. Zu beachten ist, dass dabei gute Kleber verwendet werden, denn manche enthalten wiederum Allergie auslösende Stoffe. Das Label „ÖkoControl“ (Europäischer Verband ökologischer Einrichtungshäuser) kennzeichnet schadstofffreie Möbel und Einrichtungsgegenstände. Produkte mit dieser Auszeichnung sind garantiert frei von Formaldehyd. Ein weiteres Zeichen ist das GuT-Siegel. Dieses Gütesiegel steht für schadstoffarme und umweltfreundliche Teppichböden aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union.


Schlaf gut

Die meisten von uns verbringen nächtlich ca. sechs bis acht Stunden im Schlafzimmer. Daher ist es empfehlenswert, auch hier gleich beim Kauf der Einrichtung darauf zu achten, zu allergiefreien Produkten zu greifen um so die Atemwege nicht mit Schadstoffen, Staub, Milben und Schimmelpilzen zu belasten. Auch bei Matratzen & Co ist Verlass auf die beiden Gütesiegel ÖkoControl und GuT-Siegel. Für Milbenallergiker gibt es zudem milbenundurchlässige Allergikerbezüge.


Was kann man selbst tun?

„Wenn Sie auf Hausstaubmilben allergisch reagieren, senken Sie die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit und entfernen Sie auf jeden Fall den Teppichboden.Bettwäsche und Kleidung sollten bei mehr als 60 Grad mit akariziden Waschlaugen gewaschen werden, so werden Milben getötet“, so Dr. Schwingenschlögl. Weiters empfiehlt unser Experte, dass man Topfpflanzen, die viel Feuchtigkeit benötigen und in deren Erde Pilze gedeihen, aus dem Wohnbereich entfernt. Feuchtes Mauerwerk und feuchte Stellen im Sanitärbereich müssen unbedingt trocken gelegt werden und auf regelmäßiges Lüften der Wohnräume ist zu achten. Da auch bei größter Sorgfalt ein Restrisiko für Allergenkontakt nie ganz vermieden werden kann, ist es ratsam, dass Menschen, die zu Allergien neigen, sich regelmäßig vom Arzt untersuchen lassen.

 


besser Wohnen Tipp

Gut für Allergiker

  • Lüften ist wichtig für ein gesundes Raumklima
  • Vermeiden Sie Teppichböden
  • Vermeiden Sie Pfl anzen mit feuchter Erde
  • Bei Pollenflugzeit Wäsche in Räumen trocknen
  • Regelmäßige Kontrolle beim Arzt

Dr. Thomas Schwingenschlögl, Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie und Ernährungsmediziner. www.dr-schwingenschloegl.at

 

Text: Petra Steinmaier
E-Mail: redaktion(at)besser-wohnen.co.at
Fotos: IZB, Vorwerk