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Der Carport – Stauraum und Wetterschutz

 

Wenn es um den eigenen PKW geht, zeigen sich die meisten Menschen noch immer relativ eigen: Ein Auto ist in erster Linie kein Gebrauchsgegenstand sondern ein Statussymbol, das entsprechend seines Wertes gehegt und gepflegt werden will. Rostflecken oder Schäden am Lack werden dementsprechend meist nur missbilligend in Kauf genommen und nach Möglichkeit schnell wieder ausgebessert. Dabei existieren verschiedene Optionen, das Auto vor diversen negativen Einflüssen zu schützen.

 

Carports oder Garagen sind die klassischen Varianten, dank deren Hilfe beispielsweise schädigende Witterungseinflüsse vom eigenen Fahrzeug ferngehalten werden können. Während eine Garage meist einen kompakten Rundumschutz liefert, der auch in Bezug auf einen möglichen Diebstahl absichert, entscheiden sich trotzdem noch immer viele Besitzer von PKWs oder auch Motorrädern für den preiswerteren Bau eines Carports. Die Gründe hierfür sind vielseitig und sollen nachfolgend dargelegt werden. Darüber hinaus wird außerdem die Präsentation verschiedener Bauweisen in den Vordergrund gerückt, um gleichzeitig aufzeigen zu können, worauf bei Planung und Bau von einem Carport zu achten ist.


Die Vorteile eines Carports

Neben dem deutlichen Preisvorteil gegenüber einer Garage spricht auch die weniger komplexe Bauweise für die Errichtung eines Carports zum Schutz des eigenen PKWs. Ein Carport besteht im simpelsten Fall lediglich aus vier Stützen, über die ein Dach montiert wird. Darunter kann das schützenswerte Fahrzeug anschließend geparkt werden, um beispielsweise vor Regen oder Hagel in Sicherheit zu sein. Die Dauer, die für die Errichtung eines Carports aufgewendet werden muss, ist ebenso wie der Arbeitsaufwand deutlich geringer als bei einer Garage. Darüber hinaus ist es weiterhin grundsätzlich möglich, ein Carport auch eigenhändig zu errichten. Eine Anleitung mit wichtigen Hinweisen zur konkreten Vorgehensweise findet sich beispielsweise unter http://www.zuhause.de/carport-selber-bauen/id_56034304/index.

 

Daneben weiß auch die optische Komponente eines Carports zu überzeugen. Während Garagen meist als kompakte und etwas gedrungen wirkende Kleingebäude wenig Eindruck zu schinden wissen, punktet der Carport mit seiner offenen Bauweise, die eher einladend wirkt. Weiterhin kann ein Carport ideal an bereits vorhandene Gebäude, wie beispielsweise ein Wohnhaus, angegliedert werden. Die hohe Flexibilität hinsichtlich der Konstruktion, Materialien und Farben ermöglicht in Bezug auf das Endergebnis meist eine deutlich größere Harmonie mit der baulichen Umgebung.

 

Als weiterer wichtiger Vorteil, den ein Carport mit sich bringt, kann der zusätzliche Stauraum bezeichnet werden. Aufgrund der flexibleren Möglichkeiten in Bezug auf die Konstruktion ist es ein leichtes, in ein Carport beispielsweise einen kleinen Abstellraum zu integrieren, in den etwa Fahrräder oder Gartengeräte untergebracht werden können. Selbiges ist selbstverständlich auch bei einer Garage möglich, allerdings ist der zu verzeichnende Mehraufwand wiederum mit einer deutlichen Kostensteigerung verbunden.


Unterschiedliche Materialien

Bei der Errichtung eines Carports können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Der Großteil aller Carports wird in der Regel aus Holz konstruiert. Ökologische Materialien liegen derzeit voll im Trend und zeichnen sich oftmals als preisgünstiger und hübscher anzusehen aus als die gängigen Alternativen aus Metall. Trotzdem muss auch beim Holz ein wichtiger Kritikpunkt an dieser Stelle formuliert werden: Holz ist von sich aus nicht wetterfest. Das bedeutet im Klartext, dass Holz ein lebendiges Material ist, das sich unter verschiedenen Witterungseinflüssen verändert. Eine zu hohe Sonneneinstrahlung bleicht die Farbe aus und lässt das Material porös werden. Ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt dagegen kann dazu führen, dass das Holz aufquillt, an Substanz verliert und im schlimmsten Fall sogar anfängt zu schimmeln. In diesem Fall wäre ein PKW, der unter einem einsturzgefährdeten Carport steht, keineswegs als sicher abgestellt zu betrachten.

 

Dementsprechend muss bei der Materialauswahl eine entsprechende Vorsorge getroffen werden. Konstruktiver Holzschutz ist an dieser Stelle ein wichtiges Stichwort. Der sogenannte konstruktive Holzschutz sorgt dafür, dass bereits während der Planung bestimmte Bereiche des Carports so konstruiert werden, dass mögliche Schädigungen beispielsweise durch sich stauendes Wasser vermieden werden können. Ein Beispiel hierfür sind etwa die schrägen Dächer von Carports, in die spezifische Ablaufrinnen eingefügt sind, damit sich das Regenwasser nicht langfristig auf dem Dach ansammeln kann. Weitere Informationen zum konstruktiven Holzschutz gibt es unter http://www.baunetzwissen.de/standardartikel/Fassade-Holz-Konstruktiver-Holzschutz_2458197.html.

 

Doch auch die spezielle Vorbehandlung von verschiedenen Materialien wie Holz kann eine wichtige und effiziente Vorgehensweise sein, um die Langlebigkeit des Carports zu schützen. Wer jedoch auf verschiedene Lacke oder Lasuren setzt, sollte einerseits im Hinterkopf behalten, dass diese von Zeit zu Zeit neu aufgetragen werden müssen, und gleichzeitig auch möglichst auf schadstofffreie sowie umweltverträgliche Varianten zurückgreifen.


Weitere Hinweise

Wer sich ein neues Carport anschaffen möchte und bereits die verschiedenen Aspekte des Holzschutzes in seine Planung integriert hat, für den kann es von besonderer Bedeutung sein, auch gewisse Umgebungsfaktoren einzubeziehen. So können beispielsweise die veränderten Wetterbedingungen im Winter für den PKW-Besitzer mitunter gefährlich ausgehen. Während in norddeutschen Gebieten im Winter zwar nur wenig Schnee fällt, sieht dies in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz bereits ganz anders aus. Dort können die Schneelasten mitunter ganze Hausdächer zum Einsturz bringen. Eine stabile Konstruktion, die auch gewichtigen Massen standhält, ist deshalb unbedingt einzuplanen. Der österreichische Carporthersteller LEEB beispielsweise konzipiert seine Carports serienmäßig so, dass sie auch Belastungen von bis zu 300 Kilogramm Schneelast aushalten können.