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LG‘s Flagschiff: SL 9000 mit LED-Backlight
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Der Fernseher als Multimedia Center

Mit einem Multimediacenter sollen die verschiedensten Aufgaben zentral an einer Stelle – idealerweise im Wohnzimmer - erledigt werden können.
Multimedia center sollen unter anderem mit einer funktionalen Fernbedienung gesteuert werden können.

Das Multi-Media-Center muss einiges können.
Beispiele hierfür wären etwa, Fernsehen und per Videorekorder auf einem Speichermedium aufzeichnen, aufgezeichnete TV-Sendungen wiedergeben und auf DVDs gespeicherte Filme abspielen, Musik-CDs wiedergeben, selbst erstellte analogeoder digitale Videofilme erfassen und schneiden, die Fotosammlung archivieren, verwalten und individuell zu einer ansprechend gestalteten und vertonten Dia-Schau zusammenstellen, per Satellitenempfang frei Haus gelieferte Daten (z.B. Wetter) auf einem Bildschirm anzeigen lassen.

 

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Besser Wohnen
Verlagsges.m.b.h.

Die Österreichische
Wohnzeitschrift
Stelzhamergasse 4/9
1030 Wien

www.besser-wohnen.co.at/

 

Zentrales Element ist dabei das optische Ausgabegerät – der Monitor (oder Bildschirm).

Fernseher mit 32 bis 37 Zoll (81 bis 94cm) Bildschirmdiagonale und Full-HD-Auflösung sind die gängigsten Größen. Diese Geräte - so lauten die Versprechen der Hersteller - sollen gleichzeitig als PC-Monitore herhalten können – quasi als Ersatz für den konventionellen Bildschirm mit deutlich geringeren Abmessungen.

Technisch gesehen, bietet die HDMI-Schnittstelle dafür die besten Voraussetzungen, um das Bild der Grafikkarte verlustfrei am Fernseher auszugeben.

 
Full-HD-Auflösung Der Fernseher als Multimedia Centerbedeutet 1920 x 1080 Bildpunkte und ein Bildformat von 16:9. Um den Fernseher auch als PC-Monitor verwenden zu können, ist die einwandfreie native Wiedergabe des Bildes von der Grafikkarte zwingende Voraussetzung. Für Filmwiedergabe von der Blu-Ray-DVD muss das 1080/24p-Signal ruckelfrei wiedergegeben werden können. Gerade Letzteres Home Entertainment stellt bei vielen TV-Geräten der unteren Preisklasse ein Problem dar.
Neben der Größe ist das Hauptthema der neuen Flachbild-TVGeneration: Die neue Technik soll ein besonders kontrastreiches Bild (sehr dunkles Schwarz) und brillante Farben erreichen. Warum ist das besser?

Bislang übernahmen Leuchtröhren die Aufgabe der LEDs. Die strahlten ungleichmäßiger, ließen sich nicht dimmen. Dadurch wirkte das Bild  ungleichmäßig hell, Schwarz sah oft nur Dunkelgrau aus.

Wie funktioniert LED-Backlight?Anstatt der nur im Gesamten dimmbaren CCFL-Hintergrundbeleuchtung (Cold Cathod Fluorescent Lamp) werden unabhängig voneinander ansteuerbare Leuchtdioden (LEDs) verwendet.

Durch die gezielte Ansteuerung einzelner LEDs kann man erreichen, dass die gewünschten Bildinhalte komplett schwarz erscheinen, während andere Bereiche weiterhin eine hohe Leuchtkraft aufweisen. Dadurch, dass die LEDs in den schwarzen Bildbereichen auch tatsächlich aus sind, erscheint das Schwarz sichtbar tiefer und satter.

Bei dieser Technik kommen seitlich angebrachte LEDs (daher EDGE LED) zur Anwendung. Die preiswerter herzustellenden Flachbildschirme mit Pseudo White-LEDs sind nur in der Lage, ebenso wie CCFL-Geräte den normalen Farbraum darzustellen. DieReinheit und die Dynamik der Farben sind bei Pseudo White LED-Backlight nicht besser als bei CCFL-Displays.

Ein Vorteil der EDGE LED-Technik ist: Die Farbtemperatur des Weißbildes
lässt sich aufgrund der geringen Anzahl gleicher LEDs einfach abstimmen. Die Bautiefe dieser Geräte kann sehr gering dimensioniert werden.

 

 

RGB-Backlight

Das Problem mit der nicht ganz reinen Farbwiedergabe bei der CCFL-Hintergrundbeleuchtung besteht bei RGB LED-Backlight auch nicht mehr, da rote, grüne und blaue Leuchtdioden deutlich besser für eine präzise Farbwiedergabe geeignet sind. An Stellen, an denen z.B. reines Rot gefragt ist, werden die blauen und grünen LEDs komplett gedimmt, um so eine reinere Farbdarstellung zu erreichen. Um weißes Hintergrundlicht bereit zu stellen, agieren eine blaue, eine rote und eine grüne LED zusammen. Das Weiß erstrahlt natürlich, dadurch wird der Farbraum effektiv erweitert, Farben wirken intensiver und realistischer.

LEDs sind nicht nur stromsparender, sondern erlauben auch geringere Bautiefen und eine bessere Farbwiedergabe.  Teilweise werden bis zu 114 Prozent des NTSCFarbraums erreicht.

Zu den Vorzügen von Leuchtdioden als Hintergrundbeleuchtung gehört:
Im Gegensatz zu Kaltkathoden-Leuchtstoffröhren (CCFL), die geringe Mengen
umweltschädlicher Substanzen (z.B. Quecksilber) enthalten, sind LED-Beleuchtungen frei von Schadstoffen und somit umweltfreundlicher herzustellen und zu entsorgen. Leuchtdioden benötigen keine Aufwärmzeit und sind in der Helligkeit von 0 bis 100 Prozent regelbar. Dies ermöglicht fast endlos hohe dynamische Kontrastraten von z.B. 1.000.000:1.

Weitere Argumente für Leuchtdioden:
Lange Lebensdauer, Zuverlässigkeit, hohe mechanische Stabilität, sehr gute
Farbtreue und eine gleichmäßige Ausleuchtung. CCFL werden mit Hochspannung betrieben.
Leuchtdioden hingegen werden mit einer kleinen Spannung betrieben, die problemlos zur Verfügung gestellt werden kann. Größenvergleich der Bildformate, auszugsweise [in cm]:Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass ein Standard 4:3-Bild (mit altem 70cm Röhren Fernseher) erst ab/mit einem 32 Zoll 16:9 TFT-LCD-Monitor gleich groß exakt abgebildet wird. Bei Röhrengeräten (CRT-Fernseher) wurde zwischen sichtbarer Diagonale und Größe der Röhre unterschieden – z.B. 29 Zoll ist 73,66cm, tatsächlich sichtbar 68-69cm. Ältere Filme werden meist noch im 4:3 Seitenverhältnis ausgestrahlt.

 

Der optimale Betrachtungsabstand lässt sich mit einer einfachen Faustformelermitteln: Bild mit Full-HD-Auflösung (Blu-Ray-DVD-Wiedergabe, 1080 Zeilen)etwa 2-3 X Bildhöhe, Bild von HDTV-Sender (über Satellit, Wiedergebe 720 Zeilen) etwa 3-5 X Bildhöhe, Bild-SDTV (klassisches PAL-Signal, 576 Zeilen) etwa 4-6 X Bildhöhe.

Die richtige Größe: Abmessungen des Gerätes beachten! Den Sitzabstand zum TV-Gerät beachten! Empfehlenswert ist ein Abstand, der maximal drei Mal die Bildschirmdiagonale des Gerätes beträgt. Besser ist aber immer ein kleinerer Abstand, vor allem wenn hochauflösendes Filmmaterial angesehen wird.

Die Größeneinheit Zoll kann mit dem Faktor 2,5 relativ leicht in Zentimeter umgerechnet werden. Das ist zwar nicht ganz genau, reicht aber, um eine bessere Vorstellung von der Größe zu bekommen. 32 Zoll sind demnach etwa 80 Zentimeter, ein 42-Zoll-Gerät demnach rund 105 Zentimeter Bilddiagonale.

 

Text: Ing. Reinhard Steurer
E-Mail: r.steurer@besser-wohnen.co.at
Fotos: Hersteller