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Was geht noch vor dem Wintern

Der Winter ist der größte Energiefresser in unseren Breiten. Mit einfachen Maßnahmen können Sie jetzt noch Ihr Heim rasch und einfach winterfest machen, damit Sie mit möglichst niedrigen Energiekosten über
die nächsten Monate kommen.

 

Es gibt keine wirksamere Maßnahme gegen Energieverluste eines Gebäudes als eine entsprechende Dämmung. Bei nahezu allen Neubauten wird das mittlerweile berücksichtigt und ohne entsprechende Dämmung gibt es heute keinen müden Euro von Seiten der Wohnbauförderung. Selbst thermische Sanierungen von Gebäudehüllen wurden heuer mit 50 Millionen Euro gefördert und werden auch im kommenden Jahr neuerlich mit diesem Betrag gefördert. Nur, was hilft das – jetzt, unmittelbar vor dem Winter.

 

Jetzt, in der kalten Jahreszeit, werden Sie nicht die Fenster herausreißen und durch neue Energiesparfenster ersetzen und es wird in den seltensten Fällen zu dieser Jahreszeit eine thermische Sanierung in Angriff genommen –, obwohl es natürlich möglich ist und die entsprechenden Firmen gerade in dieser „Nichtsaison“ oft günstige Angebote bieten.

 

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Besser Wohnen

Stelzhamergasse 4/9
1030 Wien

   

W

www.besser-wohnen.co.at

Alles dicht machen

Wenn Sie also auf die Schnelle die Wärmeverluste Ihres Heimes in den kommenden Wintermonaten so gering wie möglich halten wollen, dann müssen Sie alles dicht machen – vor allem Türen und Fenster, weil bei den Außenwänden ist das Ganze nicht so rasch abgetan. Aber Türen und Fenster können relativ einfach abgedichtet werden. Probieren Sie es mit einer Kerze. Stellen Sie die brennende Kerze auf den Fußboden zu Ihrer Außentür und sofort erkennen Sie am Flackern der Flamme, ob es rein- oder rauszieht. Beides ist natürlich schlecht für Ihre Energierechnung. Denn im Winter soll die warme Luft nicht entweichen und die kalte
Luft nicht hereinziehen. Fahren Sie in der Folge mit der brennenden Kerze am Türrahmen entlang und machen Sie das Gleiche bei Ihren Fenstern. Stellen Sie jetzt fest, dass Fenster und Türen nicht mehr so wirklich dicht sind, dann besorgen Sie sich Abdichtungsbänder. Die gibt es in jedem Baumarkt. Die Bänder sind selbstklebend und sehr einfach – auch mit den sprichwörtlichen „zwei Linken“ – anzubringen. Damit können Sie die Dichtheit von Türen und Fenster wesentlich verbessern.


Dämmen Sie selbst die oberste Geschoßdecke

Die oberste Geschoßdecke in Häusern spielt beim Energieverbrauch eine ganz besondere Rolle. Erstens, weil warme Luft aufsteigt und über die oberste Geschoßdecke in den kalten Dachboden entweicht. Und zweitens, weil die Fläche der obersten Geschoßdecke meist sehr groß ist und in ungedämmtem Zustand viel Fläche für Wärmeverluste bietet. Auch die Dämmung der obersten Geschoßdecke ist im Do-it-Youself-Verfahren von jedermann und jederfrau binnen eines Tages erledigt. Die einfachste Variante ist, für ungenutzte Dachräume einfach einen Wärmedämmfilz zweilagig und fugendicht auf die oberste Geschoßdecke aufzulegen. Fertig. Wärmedämmfilze sind in handlichen Rollen verpackt und lassen sie sich selbst über enge Dachluken ohne große Mühe tragen. Wird die Verpackung geöffnet, dehnt sich der Wärmedämmfilz wieder auf seine ursprüngliche Dicke aus. Und falls Sie den Dachboden später einmal nutzen wollen, können Sie den Wärmedämmfilz ganz einfach wieder zusammenrollen und entsorgen bzw. anderweitig verwenden. Soll der Dachboden bei bester Wärmedämmung auch begehbar sein, empfiehlt sich ein so genannter Dämmblock. Diese Fertigelemente bestehen aus einer nichtbrennbaren Dämmung mit einer 10 mm dicken Gipsfaserplatte. Einfach am Dachboden auflegen - und die Dämmung ist erledigt und der Dachboden sofort begehbar.

Text: Franz Farkas
f.farkas@besser-wohnen.co.at

9 Tipps, wie Sie konkret Ihre Energierechnung reduzieren können:

 

Tipp 1: Temperatur senken
Ziehen Sie sich einen Pullover oder eine warme Strickweste an. Wer die Zimmertemperatur um nur einen Grad senkt, spart bis zu 7 Prozent bei der Heizrechung. Senken Sie die Temperaturen Ihrer Heizung besonders in den Nachtstunden.

Tipp 2: Richtiges Lüften

Vor allem im Winter ist Stoßlüften angesagt. Mehrmals am Tag kurz durchlüften. Auf keinen Fall ein Fenster immer leicht gekippt offen halten. Das Einsparungspotential liegt hier bei rund 10 Prozent.

 

Tipp 3: Dämmen
Wenn Fenster und Türen gut abgedämmt sind, entweicht weniger Wärme nach außen. Dämmen ist schon beim Neubau oder bei einer Sanierung wichtig. Die höheren Baukosten können durch Förderungen abgefangen werden bzw. amortisieren sich in der Folge über die Energieersparnis. In einem gut gedämmten Haus reduziert sich der Heizbedarf um rund 50 Prozent.

Tipp 4: Folien und Vorhänge
Achten Sie, dass Ihre Heizkörper nicht durch lange, schwere Vorhänge abgedeckt werden. Bringen Sie eventuell hinter dem Heizkörper an der Außenwand eine Folie an, die die Wärme optimal reflektiert. Auch so können Sie 10 Prozent Ihrer Heizkosten sparen.

Tipp 5: Alte Heizgeräte
Die Energieeffizienz neuer Thermen bzw. Heizkessel ist um ein Vielfaches höher als bei alten Geräten. Bis zu 30 Prozent können Sie hier an Energiekosten sparen, wenn Sie mit modernen Anlagen heizen.

Tipp 6: Wartung
Fast das Gleiche gilt auch für ungewartete Heizungsanlagen. Ihr Auto braucht ein Service und so ist es auch mit Ihrer Heizungsanlage. Gut gewartete Anlagen heizen um bis zu 20 Prozent günstiger als schlecht gewartete.

Tipp 7: Kochen
Wer mit zu viel Wasser und ohne Deckel kocht, der heizt den Energiebedarf um nicht weniger als 350 Prozent an.

Tipp 8: Warmwasser

Der Einsatz von Spar-Brauseköpfen und Durchflussbegrenzern beim Duschen bringt in einem 4-Personen-Haushalt eine Ersparnis von etwa 80 Euro im Jahr.

Tipp 9: Heimliche Stromfresser
In jedem Haushalt wird Strom verbraucht, ohne dass es wirklich bemerkt wird. Und dabei geht es nicht nur um den Fernseher und Videorekorder im Stand-by-Modus. Trafos von Stehlampe oder Drucker, Digitalanzeigen von Mikrowellenherd und DVD-Player und vieles mehr frisst Strom. Nicht viel, aber stetig. Energieexperten schätzen hier das Einsparungspotential eines Haushaltes auf rund 80,- Euro im Jahr.