| Globale Energiesituation | |||
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Die globale Energiesituation ist gekennzeichnetvon Erdgas- und Erdölreserven, die bei Fortschreibung der bisherigen Entwicklung nur noch 70 bzw. gut 40 Jahre reichen und die zum großen Teil in politisch instabilen Regionen liegen. Der weltweite Energieverbrauch hat sich seit 1970 verdoppelt und wird sich bis 2030 verdreifachen. Getrieben wird die Energienachfrage durch den wachsenden Energiehunger Russlands und der Schwellenländer China und Indien. Diese Länder haben ihren Energieverbrauch in den letzten drei Jahrzehnten versechsfacht. Bis 2030 werden sie ihn noch einmal verdoppeln.
Fossile Energie, die im Laufe von mehr als 500 Millionen Jahren eingelagert wurde, ist in weniger als 200 Jahren bis auf einen kleinen Rest verbraucht worden. Durch die dabei freigesetzten CO2-Emissionen ist zusätzlich die Atmosphäre aufgeheizt worden. Nach Ansicht führender Klimaforscher darf die Durchschnittstemperatur um nicht mehr als 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit ansteigen, wenn eine globale Klimakatastrophe verhindert werden soll. Dazu müssen die CO2-Emissionen bis 2050 halbiert werden. Tatsächlich sind sie seit 1990 um 26 Prozent gestiegen.
Die ebenfalls stark gestiegenen Energiepreise werden für die rohstoffarmen Staaten immer mehr zu einem gravierenden Standortnachteil. Die Tatsache, dass ein Land wie Deutschland sein Wirtschaftswachstum vom Energieverbrauch entkoppeln konnte und heute 5 Prozent weniger Energie verbraucht als noch 1990, spielt dabei kaum eine Rolle.
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