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besser WOHNEN-Tipp
- Die meisten im Sommer blühenden Zwiebelblumen sind kälteempfindlich und werden deshalb erst ins Freie gepflanzt, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Sollte kurzfristig doch Frostgefahr bestehen, kann man die Pflanzen für die Nacht mit Schutzfolien oder Jutesäcken abdecken
- Im Herbst werden die Zwiebeln und Knollen wieder aus dem Boden genommen, um in einem frostfreien Raum zu überwintern. In Töpfe gepflanzt, können sie auch bequem mitsamt dem Gefäß ins Winterquartier umziehen.
- Durch etappenweises Pflanzen, lässt sich die Blütezeit vieler Sommerblüher verlängern. Besonders gut geht das mit Gladiolen. Werden die Knollen zeitversetzt von April bis zum Juli gepflanzt, haben Sie auch im Herbst noch Gladiolenblüten auf dem Balkon und Schnittblumen für die Vase.
| Sommer, Sonne, Gartenzeit | |||
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Viele unserer Zierpflanzen kamen ursprünglichvon weither und sind sehr beliebt geworden. Doch es gibt auch wunderschöne und wenig bekannte Pflanzen. Besser Wohnen hat für Sie botanische Entdeckungen für Balkon und Terrasse ausgesucht.
Dahlie und Gladiole kennt man. Doch wie sieht es mit Ruhmeskrone und Kaphyazinthe aus? Wer jetzt im Frühling sommerblühende Zwiebel- und Knollenblumen pflanzt, wird im Sommer mit exotischen Blüten, leuchtenden Farben und außergewöhnlichen Blättern belohnt. Die genannten Pflanzen stammen ursprünglich aus aller Welt. Selbst so vertraute wie Dahlien und Gladiolen haben ihren Ursprung nicht in Europa: Die Dahlie kommt aus dem fernen Mexiko, die Vorfahren der Edel-Gladiolen aus dem südlichen Afrika. Allen aber ist gemeinsam, dass sie aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit erst ab Mitte Mai ins Freie dürfen. Doch die Geduld lohnt sich!
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| Ruhmeskrone - exotische Kletterpflanze | |||
Die eigenwillig geformten Blüten der Ruhmeskrone erinnern tatsächlich an eine Krone. Obwohl bei uns in erster Linie als Zimmerpfl anze bekannt, kann sie in der warmen Jahreszeit auch an einem geschützten Platz im Freien wachsen. Bei einer Kletterleistung von bis zu 2 m Höhe braucht sie eine Rankhilfe. Ab April sollte wöchentlich gedüngt werden, etwa acht Wochen nach dem Ende der Blüte das Gießen einstellen, damit sich die Pfl anze auf die Winterruhe vorbereiten kann. Die im Frühjahr gepflanzte Wurzel lebt zwar nur ein Jahr, bildet aber im Lauf des Sommers neue Wurzelknollen. Wenn die Blätter abgestorben sind, werden diese Knollen aus der Erde genommen und bei Raumtemperatur überwintert. Ab Februar/März kann man sie in Töpfe pflanzen und möglichst warm – z.B. in Heizungsnähe – aufstellen. Dann beginnt das Wachsen und Blühen von Neuem.

| Kaphyazinthe – klein aber oho! | |||
Die aus Südafrika stammende Kaphyazinthe trägt hohe Blütenstände, die aus vielen Einzelblüten bestehen und tatsächlich an Hyazinthen erinnern. Obwohl die ganze Pflanze nur etwa 20 cm hoch wird, macht sie auf sich aufmerksam. Die einzelnen Blüten sind röhrenförmig und weisen ungewöhnliche Farben auf; manchmal sind sie sogar mehrfarbig. Kaphyazinthen sind von Februar bis in den Sommer hinein als kleine Topfpfl anzen erhältlich. In der warmen Jahreszeit können sie auch gut im Topf auf dem Balkon wachsen.

| Schopflilie - wie eine Ananas im Topf | |||
Auch die Schopflilie macht nicht durch Größe, sondern exotisches Aussehen auf sich aufmerksam. Denn die von Juli bis September blühende Zwiebelblume wird nur etwa 40 cm hoch. Aus gutem Grund ist sie auch unter dem Namen „Ananasblume bekannt“: Ihr Blütenstand erinnert an die tropische Frucht und wird von einem Schopf grüner Blätter gekrönt. Die Schopflilie eignet sich bestens für die Bepflanzung von Töpfen an einem sonnigen Standort. Im Herbst übersiedeln die Gefäße ins frostfreie Winterquartier. Weil die Pflanze entzündungshemmende Substanzen enthält, wird sie in ihrer südafrikanischen Heimat als Heilmittel gegen Rheuma verwendet.

| Indisches Blumenrohr – Blütenpracht und Blätterschmuck | |||
Das Indische Blumenrohr trägt imposante Blätter, die an Bananenstauden erinnern. Sie sind bläulich oder leuchtend grün, aber auch bronze- oder purpurfarben und haben markante Blattadern. Die kräftig rot, gelb oder orange leuchtenden Blüten tragen das Ihre zum tropischen Flair der Pflanze bei. In einem Topf lässt sich das frostempfindliche Blumenrohr vortreiben, ehe es dann in der zweiten Maihälfte an einen vollsonnigen Standort ins Freie kommt. Ende Oktober die Pflanze auf ca. 5 cm zurückschneiden, die Wurzelknollen herausnehmen, in einen Topf mit Sand legen und bei etwa 10 °C dunkel überwintern. Gegossen wird nur gerade soviel, dass die Erde nicht ganz austrocknet. Ab März kann man die Wurzelknollen dann wieder in einen Topfpflanzen und warm aufstellen.
| Von Milchsternen und anderen schwebenden Blüten | |||
Auch einige Milchsternarten machen in Gefäßen eine gute Figur. Der knallorange blühende Milchstern etwa fällt trotz seiner nur 20 cm Höhe auf. Im Garten ausgepflanzte Zwiebeln werden im Herbst ausgegraben und im Keller trocken und nicht unter 10 °C überwintert. Oder Sie setzen die Zwiebeln in einen Blumentopf und stellen sie ans Zimmerfenster, dann kommt es mit etwas Glück zu einer zweiten Blüte. Wie kleine Sterne scheinen auch die Blüten der Montbretie über den Blättern zu schweben. Ihre Blütenähren leuchten in Rot- Orange- und Gelbtönen an bis zu einem Meter hohen Blütenstielen um die Wette.
Text: Ing. Elke Papouschek
E-Mail: e.papouschek@besser-wohnen.co.at
Fotos: IZB






