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Outdoor-Klassiker: „Cabin“ © Von Weishäupl
Sitzbank "Viktorian" © von Weishäupl
Möbelprogramm "Mirthe"© von Tribú
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besser WOHNEN-Tipp

  • Materialmix: Holz mit Metall, Metall mit Kunststoff, Korb mit Holz, alles ist möglich, alles ist erlaubt. Achten Sie aber darauf, dass auch alle Verbindungen korrekt ausgeführt sind
  • Oft genügen schon nette Details, um sich aufs Freiluftvergnügen einzustimmen: Haben Sie einen alten Tisch mit hässlicher Platte? Mit Mosaiksteinchen (Bastelgeschäft) oder Fliesenresten belegt, schaffen Sie nicht nur ein interessantes, sondern auch praktisches Kunstwerk.
  • Windlichter gehören zur Abendstimmung: Mit Weingläsern lassen sich hübsche Windlichter zaubern. Auch Schwimmkerzen in einer Schale vermitteln romantisches Flair.
Komfortabel und indoor wie outdoor schnell zur Hand: Das Sessel-Programm „Forest“ aus Spritzguss-Aluminium rostet nicht, bleibt wetterbeständig und ist (beinahe) federleicht. Von Weishäupl.
Programm „Adria“ von Fischer Möbel, Tisch und Stühle aus Aluminium, pulverbeschichtet.


Sommer, Sonne, Gartenzeit

Ab ins freie, lautet die Devise.
Ob sie die kommenden Wochen draußen so richtig genießen können, hängt nicht unbedingt vom Wetter, auch nicht von der Größe des Gartens, sondern von der richtigen Einrichtung ihres grünen Zimmers ab.

 

Zu den schönsten Seiten des Sommers gehört auch das Leben unter freiem Himmel. Oasen der Erholung kann man überall, ob im kleinen oder größeren Garten schaffen. Voraussetzung für den unbeschwerten Genuss Ihres Grünraumes ist unter anderem auch der richtig gewählte Standort Ihrer Gartenmöbel.

Partner der Seite:



Besser Wohnen
Verlagsges.m.b.h.

Die Österreichische
Wohnzeitschrift
Stelzhamergasse 4/9
1030 Wien

www.besser-wohnen.co.at/


Stil und Platz

Stilistisch reicht die Palette für das Wohnen im Garten vom robusten Landhausstil über poppig, bunte Kunststoffmöbel bis hin zum puristischen Design. Vieles wird angeboten. Oder lieben Sie klare Formen und Linien, kräftige Farbkontraste, verspielte Ornamente? „Erlaubt ist, was gefällt" Jedoch mit einigen Einschränkungen, denn hier spielt das Platzangebot, das zur Verfügung steht, eine wesentliche Rolle.

Zu überlegen ist: Können die Möbel auch im Winter draußen bleiben?
Wenn nicht, ist flach Zusammenlegbares, Stapelbares und Leichtgewichten der Vorzug zu geben – auch, wenn Sie einfach mit Ihren Sitzplätzen nur dem Schatten oder der Sonne folgen wollen. Finden Sie Ihren passenden Lieblingsplatz und machen Sie daraus Ihren ganz persönlichen Freiluftsalon!


Gartenmöbel sind anders

Selbst schlechtes Wetter kann der Gartenfamilie den Sommer nicht verhageln, denn seit jeher gilt für alle Gartenmöbel: Sie müssen wesentlich härteren Bedingungen standhalten als ihre Indoor- Verwandtschaft. Das Angebot ist ebenso groß wie die Preisunterschiede. Vom weißen, stapelbaren Plastikstuhl, über gemütliche Korbsessel, wuchtige Sitzgruppen, filigrane Eisengestühl,
Aluminium-Möbel bis hin zu exklusivem Kunststoffgeflecht. Garnituren mit Loungecharakter machen alles mit. Ergonomisch optimale und leichte Konstruktionen, verstellbare Rücken- und Fußteile und das zum Teil auch noch auf Rollen. Alles, auch knallige Töne sind erlaubt, denn Gartenmöbel dürfen ruhig auffallen.

 

Stilecht: Die Sitzbank „Viktorian“ für universellen Einsatz im Garten. Teak massiv, verleimt und unbehandelt. Von Weishäupl

Die Massiven: Holz

Um den Freiraum besonders wohnlich zu gestalten, bietet sich das natürlichste aller Materialien an, nämlich Holz.
Wer seine Gartenmöbel aufstellen, vergessen und den Enkeln vererben will, wird sich für Tropenholz entscheiden. Eine gleichwertige Alternative ist die aus Nordamerika stammende Robinie. Das ursprünglich aus Australien stammende Eukalyptus-Holz, wird wegen seiner Schnellwüchsigkeit auch in Südeuropa angebaut. Da es aber große Qualitätsunterschiede gibt und nicht jedes für Gartenmöbel geeignet ist, sollte man sich vor dem Kauf ganz genau erkundigen. Nachteil: Abgesehen von Tropen- und Robinienhölzern muss Holz regelmäßig behandelt werden und ist teilweise schwer.

 

Very british! Und der ewige Hit zwischen dem Blütenzauber. Die Schwergewichte aus dem Programm

Die Schwergewichtigen: Eisen

Gartenmöbel aus Guss- oder Schmiedeeisen vermitteln ein nostalgisches Gefühl, das an englische Landsitze denken lässt. Sie sind zwar ohne Auflage nicht sonderlich bequem, aber sie trotzen Wind und Wetter und sind äußerst langlebig. Diese Möbel sind besonders schwer und bleiben auch trotz größtem Sturm dort stehen, wo sie sollen. Heute werden Beschichtungsverfahren angewandt, die das Eisen dauerhaft vor Korrosion schützen. Man kann aber auch in jeder Farbe lackieren. Nachteil: Wenn nicht feuerverzinkt und pulverbeschichtet, können sie bei der Feuchtigkeit unseres Klimas an schadhaften Stellen rosten. Diese Möbel sind schwer.

 

„Toledo“ von Mazuvo aus Kunststoff-Fasergeflecht ist für die dauerhafte Nutzung im Freien konzipiert.

Die einfachen: Kunststoff

Garnituren aus Kunststoff haben längst den Geruch des Billigen abgelegt. Sie sind ein preisgünstiger Werkstoff. Umso mehr sollte man es hier mit der Sparsamkeit nicht übertreiben, sonst wird die Freude von kurzer Dauer sein. Korbmöbel aus der relativ neuen Kunststofffaser Hularo (Polyäthylen) sehen besonders natürlich aus, sind ökologisch unbedenklich und absolut wetterbeständig. Noch eines: Scharniere, Schrauben und Federn sollen stabil und rostfrei, Kunststoffbespannungen nicht nur für Leichtgewichte geeignet sein. Nachteil: Minderwertiger Kunststoff verträgt Wechselbäder zwischen Regen, Sonne oder Kälte schlecht, wird brüchig, die Farben verblassen. Ästhetik und Budget allein sollen nicht die alleinigen Kaufkriterien sein. Entscheidend ist, welches Material Ihren Vorstellungen am ehesten entspricht.


Die Natürlichen: Geflecht

In ein elegantes Gartenambiente gehören geflochtene Möbel, beispielsweise Rattan. Sie verleihen dem Garten mediterranes Flair. Korbmöbel rufen wie kaum ein anderes Material Assoziationen an Eleganz und Gemütlichkeit hervor. Oft ist nicht nur das komplette Flechtwerk aus Rattan gefertigt, sondern auch das stabile Gestell. Gut verarbeitete Produkte knarren nicht, sind leicht, dennoch sehr belastbar. Bei hochwertigen Modellen dürfen keine Zweige hervorstechen, die Nagelung soll unauffällig angebracht werden. Zusätzliche Lederverbindungen sorgen für Stabilität. Nachteil: Diese zarten Schönen mögen keinen Regenguss und verbringen den Winter lieber im Raum.

 

Text: Dr. Elisabeth Dolzer
E-Mail: e.dolzer(at)besser-wohnen.co.at
Foto: Hersteller