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Das Hotel der 2500 Korallenfische

Von Ellen Falout

Weltkulturerbe Museumsinsel, Dom und der Prachtboulevard „Unter den Linden“: Das ist das Umfeld eines außergewöhnlichen Fünf-Sterne-Hotels in Spree-Athens historischer Mitte. Das Radisson SAS Hotel Berlin fasziniert mit einem atemberaubenden Innenleben – mit einem freistehenden zylindrischen Aquarium, weltweit bislang einzigartig,in mitten des über 30 Meter hohen Atriums. Rund 2500 Korallenfische tummeln sich im 25 Meter hohen „AquaDom“ in nachempfundenen tropischen Riff-Landschaften. Die exotische Vielfalt hat ihren Platz in der gigantischen Wassermenge von einer Million Litern gefunden. Ein Erlebnis somit auch die Fahrt in den gläsernen Panorama-Liften zu den Zimmern.

 

Hightech und Haptik
In diesem Hotel, eröffnet 2004, hat das 21. Jahrhundert Einzug gehalten. Das Design besticht mit einer Mixtur aus Hightech, so genannten haptischen Materialien (Haptik gleich Tastsinn) und warmen Farben. Fast transparent wirkt die mit viel Glas gestaltete Rezeption. Organisch eingebunden die halbrunde „Atrium Lobby Lounge und Bar“. 427 Zimmer und 11 Suiten (Highlight die „Nikolai-Suite“) sind ausgestattet mit erlesenen Materialien in der Kombination von Eleganz, Gediegenheit und elitärem Komfort, wie Flachbild-Fernseher, W-Lan (kostenfrei) und High-Speed-Internet.

 

High-Class-Technik
Vom Licht durchflutet das 1340 Quadratmeter große Konferenz-Areal für bis zu 437 Personen. Die High-Class-Technik entspricht allen Anforderungen. 450 Quadratmeter umfasst der von Helen Hoeffer geführte Wellness-Bereich: Bio- und finnische Sauna, Dampfbad, Schwall- und Wasserfallbrausen, Kneipp-Wechselfußbäder, neueste Fitness-Geräte; von venezianischem Mosaik der Elf-Meter-Pool mit Gegenstromanlage. Zuständig für „Body & Beauty“ Annett Ridder.

 

Heat und Steinert
Besonderen Stellenwert hat „Heat“, Berlins erstes „World Fusion Cooking Restaurant“, groß und licht. Auch hier edle Grundmaterialien, warme Holzund tiefrote Farbtöne. Berückend der Blick von der Terrasse auf Dom, Museumsinsel und die Spree. In einer offenen Show-Küche entstehen unter der Regie von Oliver Steinert authentische Gerichte asiatischer und  internationaler Rezepturen in unterschiedlicher Gartechnik, erfahren in 25 Jahren weltweiter Gastronomie. Der weit gereiste Küchenchef ließ Tandoor-Lehmöfen aus Indien importieren, besonders geeignet für würzige Speisen und das Fladen-Naan-Brot. Speziell entworfen der Holzofen mit einem Boden aus Vulkangestein, er ermöglicht die hauchdünnen „Crusts“, Tortillas ähnlich. Ein französischer „Rotisol“ dient der Zubereitung von Lamm, Geflügel und Grill-Spezialitäten. Begehbar der Weinschrank. 500 Sorten stehen zur Auswahl, international die Listung. Im Service 15 Mitarbeiter, geführt von Leslie Hew im 140-Plätze-Restaurant.

Bar, Cigar, Noodle
Eine großzügig gestaltete Treppe führt den Gast in eine andere Welt, in die „AquaLounge“, die elegante Bar: Gute Musik, rassige Cocktails, Sushi und Ashimi von der „Raw Seafood Bar“, das abendliche „everyday-clubbing“. Gleich nebenan die „Cigar-Lounge“ für die Aficionados des edlen Rauchvergnügens. Eine weitere Besonderheit ist die „Noodle-Kitchen“. Offen auch hier die Barbeque-Showküche mit Wok, Kushyaki-Grill und Dim-Sum-Steamer. Serviert werden von Restaurantleiter Ajar Ahuja und seinem Team Soba-, Reis- und Eiernudeln, versehen mit frischen Zutaten, auf beleuchteten Tischplatten aus Zebranoholz.

Die Event-Location
Von exklusivem Charakter die „Dom-Lounge“ in der achten und neunten Etage mit hinreißendem Panoramablick. Die Event-Location gliedert sich in acht Foyers und elegante Veranstaltungsräume. Auf 1400 Quadratmetern, verteilt über die beiden Stockwerke, finden 1500 Gäste Platz für die unterschiedlichsten Anlässe. Zuständig hierfür wie für alle Geschicke dieses Radisson SAS ist Gaston Gellens, ein internationaler Hotelfachmann aus Belgien, seit 1989 weltweit für die Gruppe tätig. Ihm zur Seite 220 Mitarbeiter. Zuvor führte der General Manager in gleicher Funktion die Hotels in Helsinki, Kuwait, Stockholm und St. Petersburg. H.d.T.

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