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Während die Deutschen beim Autokauf selbstverständlich auf die Plakette für Fahrtüchtigkeit achten, ist das Bewusstsein für Prüfzeichen bei wichtigen Bauteilen fürs Eigenheim weit weniger ausgeprägt. Obwohl der Verbraucher zum Beispiel beim Kauf einer Treppe mindestens ein CE-Zeichen erwarten darf. Beim Autokauf vertraut der Käufer auf das Prüfzeichen einer unabhängigen Stelle wie DEKRA oder TÜV. Dieses garantiert, dass das Fahrzeug bis zum auf der Plakette festgesetzten Datum fahrtüchtig ist. Genauso darf der Käufer einer Treppe heute mindestens erwarten, dass diese mit einem CE-Zeichen ausgezeichnet ist. Dieses von vielen Produkten bekannte Zeichen bescheinigt dem Verbraucher, dass die Treppe technisch in Ordnung ist und über viele Jahre hinweg ohne Bedenken benutzt werden kann. Das CE-Zeichen ist für den Kunden ein sichtbarer Beweis, dass dem Treppenhersteller vom Deutschen Institut für Bautechnik eine Europäische Technische Zulassung (ETA) für seine Treppen-konstruktion erteilt wurde und er seine Treppen nach den darin beschriebenen Vorgaben fertigt und kontrolliert. Bevor eine Treppenkonstruktion überhaupt in den Verkehr gebracht werden darf, muss geprüft werden, ob die Stand- und Nutzungssicherheit gewährleistet ist. Diese sollte mindestens 50 Jahre betragen. Auch der Treppenhersteller selbst wird geprüft. Er muss seine Qualifikation nachweisen und eine interne Qualitätssicherung eingerichtet haben. Dazu gehören auch die Überprüfung jeder Kundentreppe sowie ständige Stichprobenkontrollen der Fertigung und beim Material. Die verwendeten Rohstoffe sollten für Mensch und Umwelt unbedenklich sein. Unabdingbar sind Fertigung und Montage durch qualifizierte und geschulte Fachkräfte. Damit wird sichergestellt, dass eine Treppenanlage kontrolliert geplant, gefertigt und eingebaut wird. Dass seine Treppe in Ordnung ist, wird dem Käufer mit der Konformitätserklärung garantiert, die ihm der Treppenhersteller beim Einbau der Treppe aushändigen muss. Außerdem muss an der Treppe (wie beim Auto die TÜV-Plakette) das CE-Zeichen angebracht sein. Qualitätssicherung bedeutet Sicherheit für den Kunden und gehört bei einem guten Treppenhersteller zur Selbstverständlichkeit. Bei den Handwerksmeistern der Treppenmeister Partnergemeinschaft gehört eine aufwändige interne Qualitätssicherung schon seit Jahren zur Firmenphilosophie. Im firmeneigenen Prüf- und Entwicklungszentrum in Jettingen werden Konstruktion und Material der Massivholztreppen auf Herz und Nieren geprüft und müssen etliche Belastungstests über sich ergehen lassen, bevor die Treppenmeister mit der Qualität zufrieden sind. Als erste Treppenbauer überhaupt unterziehen sie sich bereits seit 2005 konsequent der CE-Kontrolle und lassen diese jährlich durch ein unabhängiges Prüfinstitut überwachen. Ganz im Gegensatz zum Auto, das nur jedes zweite Jahr zum TÜV muss. |
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